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Vier Predigten aus dem Lied der Lieder
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ein Mensch z» 2hm, und klagt aus gründlicher Er,fahrung seines Elends, er sey und könne nichts: Owie willkommen ist Ihm das da hat Er die Handganz frei, und die Arbeit ganz allein und Raumgenug für seine Wunder und Gelegenheit zu zeigen,wer Er sey und was Er könne. Je schwärzer alsovor mir desto lieblicher vor 2hm.

Ich bin schwarz, aber gar lieblich. Wie lieblichdenn? Lieblich und schön, wie die Teppiche Salomos.Salomons Teppiche mögen kostbar und herrlich gewe-sen seyn. Aber einen Teppich kenne ich über dengeht nichts an Glanz und Schöne. Er ist nicht ge-macht mit Menschenhand noch vermag einMensch ihn nachzumachen. Der einige König Salomohat ihn gewoben unter vielem Geschrei und Thranen.Dieser Teppich ist das Einzig-Reine vor den Augendessen, vor welchem auch die Himmel nicht rein sindund der in seinen Bothcn Thorheit findet. Er magkein Fleckchen darauf erschauen und dieser Teppichhat die Wunderkraft, die Schwärze Satans selbst,Wenns möglich wäre, daß Satan drein gewickelt würde,vor dem Flammenblick des Höchsten zu verbergen. Da-vid, Magdalene und der Schächer und wie dieSünder alle heißen, haben in diesem Teppich den Se-gen des Vaters erlangt, und sind dadurch erhöhetüber die Sterne des Himmels. Und Abraham gefielGott aus keinem andern Grunde, als weil ihn diesegoldene Decke umhüllte. Was ist das für ein Wnn-dertcppich? Es ist der Rock des Heils es ist dieGerechtigkeit unseres Bürgen, die dem Glauben ausGnaden zugerechnet wird. Ihr wißt es ja: So wir