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verhinderte, und was das freie Schöpfen aus seinerGnadenfülle uns noch erschweren wollte.
O ihr Erlöseten des Herrn, die ihr, gleich unsrerTaube, die rechte Freistadt durch Gottes Gnade auch >schon gefunden, und eure Seele in den Fels geflüchtethabt, den Gott gelegt hat vor Anbeginn der Welt;die ihr jedoch zu jenem frohen, kindlichen Verkehr, zujenem trauten und sreimüthigen Umgang mit cuerm ,Bürgen und Versichrer noch nicht gelangen konntet,und wohl den Retter schon in ihm umschlänget, alleinden Freund noch nicht, noch nicht den Bruder und ^leutseligen Geleitsmann eures Lebens, der mit euch un-ter einem Dache wohnen, der euch in seinem Busentragen, und einzig für die Seinen leben will, wieer für sie gestorben ist; — möge denn auch euch indieser oder jener Weise bald die selige Versich'rungwerden vom Herrn Herrn — daß nicht blos ihr an ihm, l
sondern daß auch er an euch ein großes Wohlgefallen ^
habe, daß eure Gestalt ihm lieblich, daß eure Stimme ^ihm süße sey, viel süßer noch, als seine Stimme euch;damit auch ihr zu jenem seligen Johannis-Staudekommt, da man nicht mehr blos als kaum cntriß'ncFeucrbrände, noch mannigfach bedrückt und banglichin seinen Wunden, sondern auch als freie, liebeKinder vertraulich an seiner Brust gelagert ruhet,und in Erfahrung bringt, was David sagt Psalm3ü, 8.: »Wie theucr ist deine Güte, Gott, daß Men-schenkinder unter dem Schatten deiner Flügel trauenkönnen.« — Amen.