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Vier Predigten aus dem Lied der Lieder
Entstehung
Seite
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wieder anfgcbanet war, da gab Nchcmia diesen Be-fehl: »man soll die Thore zu Jerusalem nicht aufthuu,bis daß die Sonne heiß geschienen!« Dieser Befehlgilt heute noch in geistlicher Weise. Jerusalem wirdKeinem aufgcthan, es habe denn zuvor die ewigeWelten-Sonne ihn heiß beschienen, ihn schwarz ge-brannt in seinen Augen. O! mögte, wer noch weißund schön sich dünkct unter uns, in Kurzem auch mitSulamith aus tiefer gründlicher Erfahrung seinesElends sprechen können: ich bin schwarz, ihr TöchterJerusalems! « Nicht, daß er dann sich selber reinigte; ein Mohr kann seine Haut nicht wandeln, noch einPardel seine Flecken; sondern die reinigende Königs«kraft dessen an^sich erführe, der alle seine Kinder mitweißer Seide kleidet. Der ewige König Salomo seymitnns allen; er hülle uns in seinen goldenen Teppich,und mache uns lieblich wie die Hütten Kcdar. Amen.