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capitale von Pfarrstellen und Zuschuß an Pfarr-
und Schuldienste ........... 2189 222
10) Besondere Schuldposten, bei denen zum Theil der
Zins nicht herabgesetzt werden konnte (Passiv-Eapitalbuch) ............ 150 316
11) Domanialgrundstocksguthaben, verzinslich . . 1-391186
12) Zollunterstützungsfond ......... 307 806
13) Freiwill. Anleihe von 1819 zu 5 Proc. (1831 auf-gekündigt oder auf-1/z Proc. herabgesetzt) . . 776 100
11) Verschiedene andere Posten ....... 1-19132
Zusammen 20-798 830
Hievon geht das ausstehende Vermögen und der Cas-
senvorrath ab (Activstand) mit ...... 6-819 8SS
Also reine Schuld . . 13-978 971 fl.Die Verzinsung kostete 1850 552321 fl., die Tilgung 610676 fl.oder l,^ Proc. Hiezu kommen 12 Millionen, welche aus Domainen-verkäufcn und Ablösungen zur Schuldentilgung verwendet wurdenund in den Rechnungen als unverzinsliche Schuld an den Grund-stock, d. h. an das Domanialvermögen, aufgeführt werden, s. 8- 99(ä). Unter den Aktiven befanden sich 2>/r Mill., welche der Haupt-staatscasse vorgeschossen waren, als Anticipation. Die reine Schuldhatte 1811 ihren höchsten Stand mit 18-305 000 fl.
II. Eisenbahnschuld zu Ende 1850 32-816266 fl., Zinscnbe-darf l-201 365 fl., Tilgung 218 779 fl.
Baiern. Die abwechselnd gestiegene und durch Abzahlungenverminderte Schuld des Kurfürstenthums belief sich 1727 auf 26Mill. fl., die man mit einem jährlichen Aufwande von 810 000 fl. in36 Jahren zu tilgen beschloß. Die Ausführung gelang aber nicht.1719 setzte man 722 000 fl. jährlich zur Abtragung der damaligen31 Mill. neueren und 6 Mill. älteren Schulden aus, und nachdemder 7jährige Krieg eine Verzögerung bewirkt hatte, wurde bis 1777die neuere Schuld auf 9 Mill. herabgebracht. 1780 war dieselbe auf19 Mill. gestiegen, 1793 wieder auf 12 Mill. erniedrigt. Die Wir-kung der Kriege war eine Erhöhung bis 118 Mill. im Jahre 1811,worunter 19 Mill. Zahlungsreste aus dem ordentlichen Staatsdienste.1818 berechnete man die Schuld auf 98-699 000 fl. Stamm und 2Mill. fl. Zinsrückstände, 1825 auf 110-337 271 fl. Hiezu traten inder Periode von 1825—31 nicht bloß an 9 Mill. liquidirte und ein-gewiesene ältere Schulden, sondern auch 6-100 000 Anleihen zurDeckung des Ausfalls in der Periode von 1819—25, ferner 1 l Mill.568 910 fl. Anleihen der Pcnsionscasse, Z. 518 <//), da aber auch fort-währende Abzahlungen geschahen, so bestand die ganze Schuld am1. Oct. 1832 ohne die Rückstände aus 129-138 518 fl. Dagegen be-saß die Schuldentilgecasse auch ein Aktivvermögen von 16-602 773 fl.,wovon indeß das Guthaben von 12-682 011 fl. an die Pensions-amortisationscasse abgezogen werden mußte, weil dafür diese Casseeine gleich große (freilich aus eigenen Mitteln zu tilgende) Schuldhatte. Nach Abzug der anderen notivn mit 3-920 759 fl. bleibt einreiner Schuldenstand von 125-217 759 fl. — Tilgebetrag von 1831—37: 878 000 fl. Material bei v. Mussin an , Geschichtl. Uebers.und Darstellung des baier. Staatsschuldcnwesens, 1831, und Ver-handlungen der 2. Kammer von 1831. Beil. I, 183—280. II, 78—191. — 1835 war die reine Schuld g. 126 Mill., 1811 beinahe 121