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2 (1851)
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i» der Regel höher als das nächste Minimum. Um den Besitzer einesLooses vor dem Verlust zu bewahren, der ihm aus dem Herauskom-men mit dem mi». erwächst, hat man besondere Versicherungen fürsolche Loose unternommen, eine Erfindung von W. Z. Wertheim-ber in Frankfurt, s. Bender, S. 519.

Im Interesse des Käufers sind Berechnungen des Werthes derLoose für einen gegebenen Zeitpunkt nützlich. Man sucht unter An-nahme eines gewissen Zinsfußes den jetzigen Werth aller noch bevor-stehenden Zahlungen und bividirt diese Summe durch die Anzahlder noch nicht herausgekommenen Loose. Oettinger, Anleit.S. >77, Bader, Das russ.-poln. Anleihen, Leipz. >829. DessenUebersichtstabellen des Capitalwerths aller .... Staatslotterie-Anlehen, I Bog. Fol. 1834. Bernoulli, Beiträge, S. 69 ffFeiler, S. 9. >39. Salomon a. a. O. Da eine Anzahl vonLoosen, z. B. 1011 oder,20, eine Serie bilden und gewöhnlich zuerstdie Serien, und sodann nach einigen Wochen oder Monaten diesammtlichen, zu jeder herausgekommenen Serie gehörenden Loosegezogen werden, in der Zwischenzeit aber diese Loose öfters verkauftwerden, so kommt auch die Aufgabe vor, den Werth eines Loosesaus einer an die Reihe kommenden Serie zu berechnen.

Beispiel.

Preuß. Präm. Anleihe19. Ziehung.

Betrag aller Prämien 983 000 rl.Kämen alle Loose mitdem min. heraus, so be-trügen sie ...... 792 000

Also machen die Ge-

winnste . .. 191 000 rl. 65 000 fl.

oder Proc. .. 19,' 43,°°

(/) Mehrere neuere Vcrloosungsplane lassen deutlich das Bestreben derBankhäuser erkennen, die Loose nur anfänglich beliebt zu machen.

Bad. 50 fl. Loose11. 19. Ziehung.150 000 fl.

84 500

Z. 504.

Eine Anleihe kann auf mehreren Wegen zu Stande gebrachtwerden («).

1) Man fordert alle Capitalisten, welche Theil nehmenwollen, auf, sich zu melden und die Größe der Summe, die jedergeben will, anzuzeigen. Der Zinsfuß muß schon in der Ankün-digung genannt werden, und es ist nicht leicht ihn so zu bestim-men, daß er zwar einladend genug, aber doch nicht höher ist, alses zum Gelingen der Anleihe erfordert wird(S). Bei gutemCredite und einem mäßigen Wedarfe ist dieß Verfahren sehrzweckmäßig, weil die Wortheile, die sonst einem Bankhaus? be-willigt werden müssen, nun dem Staate oder den einzelnen Ca-pitalisten zufallen. Werden größere Summen angeboten, alsman braucht, so wird entweder von jedem Unterzeichner nur ein