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der Steuerfähigkeit des Volks und der Größe der erforderlichenSumme beurtheilen.
(a) Ricardo, S. 260, bemerkt darum sogar gegen die Anleihen, daßsie die Bürger der Nothwendigkeit des Sparens allzusehr überhö-bcn, was auch in dem Falle richtig wäre, wenn man schon borgte,während die Stcucrsähigkeit des Volkes noch höhere Auflagen zutragen vermöchte.
sä) llo Un8i>ari» et kieboul, S, 16: I/impüt variable e'est pisencore gue I'impüt exco88ik.
(c) Ein von Ricardo S. 257 hingcworfener Gedanke.
8. 479.
II. Das Dasein der Staatsschuld bei einer Negierung, diesich Vertrauen erworben hat, ist für Kapitalbesitzer erwünscht,weil sie dadurch ihr Vermögen auf die leichteste Weise anlegenkönnen O). Zinstragende Staatsschuldbriefe sind zu jeder Zeitzu erkaufen und eben so leicht wieder zu verkaufen, wenn mandie Summe zurückziehen will. Dagegen gereichen die in demHandel mit Staatspapieren gemachten Gewinnste von volks-wirthschaftlichem Standpuncte aus nicht zur Empfehlung desSchuldenwesens, und überhaupt ist der erwähnte Nutzen dessel-ben in Vergleich mit den dargestellten Nachtheilen nicht hochanzuschlagen. Die aus der bequemen Unterbringung der Geld-summen entspringende Ermunterung zum Uebersparen kann auchauf andere Weise, im Kleinen mit Sparcassen, im Großen mitEreditvereinen, guten Leihbanken u. dgl., zu Wege gebrachtwerden und der Erfindungsgeist würde da, wo keine Staatsschul-den sind, unfehlbar solche (Kreditanstalten Hervorrufen (S).
(a) Nebenius, I, 664.
(-) In dem a. Buche: Inllueuce ok tbe p. 6. etc., wird die Staatsschuldals ein wichtiges Belcbungsmittel der Circulation und des Unter-nehmungsgeistes geschildert; Schweden habe darum zu wenig Capi-tal und zu hohen Zins, auch in Toscana fehle es deshalb an Gele-genheit, Capital« gut anzulegcn. — Hier ist Ursache und Wirkungverwechselt. Gewerke und Handel erzeugen die Capitale, welche danndem Staate geliehen werden.
8. 480.
III. Untersucht man die Wirkungen der Schulden auf dieLage einer Negierung, so hat man Folgendes zu bedenken:I) Die Staatsgläubiger haben bei einem Wechsel der Verfaß-