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2 (1851)
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(c) Schoß, Schatzung, ordentliche Iahressteuer der deutschenReichsstädte, schon im II.Jahrh. verkommend, in Nürnberg undeinigen anderen Städten Losung genannt, s. I< n I p 8 e ll 11 <1, Du)u-rib. ec Privileg, clvicatuin iinperinl, 1687. S. 418. Ziach dem nürn-berger Losungszettcl von 1702 (inSchlözer, Staatsanzeigen X,187) mußte man bei der vollen Steuer von allen beweglichen wer-benden Gütern und Vorräthen 1 pCt., mit Freilassung von 100Simra Getreide, und 3 Fuder Wein, von Hausmiethen, Rentenund Zinsen aus fremdem Eigenthum '/, vom Ertrag eigener Län-dereien und von den Einkünften aus dem Obereigcnthum ab-gcben (Verlosungen"). Befreit waren Zierrathen, Kleider, Haus-rath. Diese Mischung von Vermögens- und Einkommenssteuernwurde nach der eigenen Angabe der Bürger ohne andere Sicherungals durch den Eid erhoben. Bei Ländereien in eigener Verwaltungwurden die Baukosten, überall aber die Schulden abgezogen; vgl.auch S ch zc r, IV, 85. VII, 464. L a n g,S. 162. Stcucrverordn.v. Ulm von 1709 (aus Ländereien >/, pCt., aus verliehenem Vermö-gen '/?, aus Vorräthen, Baarschaft rc. '/? pCt.), v. Ravensburg,1795 (Ländereien >/§, fahrendes und ausgeliehcncs VermögenV'z pCt.). Harl, Handb. II, 29 u 53. Der gemeine Pfennigwar eine außerordentliche deutsche Ncichssteuer, die jedoch außerGebrauch kam, weil man zu gleichem Zwecke die Besteuerung nach m c rm on a t en, nach einer feststehenden Matrikel der einzel-nen Gebiete, wegen des größeren Spielraums, den sie den Landes-fürsten gewährte, vorzog. Der gemeine Pfennig wurde 1411 cinge-führt. Er bestand z. B. 1512 in pCt. des Vermögens, was auchin den vereinigten Niederlanden als zweihundcrtster Pfennig vor-kam. ? I'o t'l'i ii ^ e r, Vicrinr. 1IIii8lrnt. IN, 381. lllaek, Denernrio, S. 712. Lang,S. 182. Fünfzehnter Pfennig 1402im Bisthum Bamberg, swMaycr, S. 181. Koburg, 1589 vomGulden 4 Pfennig, bei Ha r l, 1, 155. Sächsische Vcrmvgensst.seit 1451, später unter unter dem Namen Schockstcuer, Schim m e l-fennig, I, 39>i. Hess. V. v. 19. Dcc. 1516 über die Aufbringungder Türkcnsteuer, von lOO fl. 1 Schreckenberger nachhandgcbcnderGelübnus und Trew" erhoben, die Ritterschaft frei. In denniederländischen Provinzen war der Schoß, Selicit, sehr häufig; s.die für die holländische Finanzgcschichte lehrreiche Schrift: Over ,lebelnüliiiAen, Iiet belieer ilor -celiliniililelen... stuainle <Ie republielc>Ier vereeni-zte nellerlnnlle, iVmst. 1837. S. 88.

(et) Mehrere Schweizercantone, z. B. Zürich, Ges. v. 21. Jun. 1832,I per inille des reinen Vermögens. Schaffhausen, 23. Febr. 1834(alle nicht zum Gewerbsbetriebe dienenden Hausgcräthschaftenfrei, Steuerheinheit 1 >> ni.) Glarus (gewöhnlich 2 >>. m.),St. Gallen, (1 p. in., Ertrag g. 60 000 fl.) Genf, luxe ilesxnrile.8, im 16. Jahrh. cingcführt, >798 aufgehoben, >816 wieder-hcrgcstellt. Die ersten oder einzigen 5000 Fr. sind frei, von 15 000bis 50 000 Fr. zahlt man (/? per inille, von dem Mehrbeträge Ip. m. Werk- und Hausgeräthe, Sammlungen für Kunst und Wis-senschaft, endlich Grundstücke im Canton sind frei, nicht aber dieauswärts besessenen. Ertrag 1831: >831: 166 700 fl. (zu 13 Kr.)183544 D. 108 000 Fr., s. 3. V u 4188»! 8iir In laxe <Ie8 xnriie8keiieve. 1838 und Hottinger, Staatsh. d. schwciz. Eidgcn. S. 113.