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(c) Schoß, Schatzung, ordentliche Iahressteuer der deutschenReichsstädte, schon im II.Jahrh. verkommend, in Nürnberg undeinigen anderen Städten Losung genannt, s. I< n I p 8 e ll 11 <1, Du)u-rib. ec Privileg, clvicatuin iinperinl, 1687. S. 418. Ziach dem nürn-berger Losungszettcl von 1702 (inSchlözer, Staatsanzeigen X,187) mußte man bei der vollen Steuer von allen beweglichen wer-benden Gütern und Vorräthen 1 pCt., mit Freilassung von 100Simra Getreide, und 3 Fuder Wein, — von Hausmiethen, Rentenund Zinsen aus fremdem Eigenthum '/„, vom Ertrag eigener Län-dereien und von den Einkünften aus dem Obereigcnthum ab-gcben („Verlosungen"). Befreit waren Zierrathen, Kleider, Haus-rath. Diese Mischung von Vermögens- und Einkommenssteuernwurde nach der eigenen Angabe der Bürger ohne andere Sicherungals durch den Eid erhoben. Bei Ländereien in eigener Verwaltungwurden die Baukosten, überall aber die Schulden abgezogen; vgl.auch S ch lö zc r, IV, 85. VII, 464. — L a n g,S. 162. — Stcucrverordn.v. Ulm von 1709 (aus Ländereien >/, pCt., aus verliehenem Vermö-gen '/?, aus Vorräthen, Baarschaft rc. '/? pCt.), v. Ravensburg,1795 (Ländereien >/§, fahrendes und ausgeliehcncs VermögenV'z pCt.). Harl, Handb. II, 29 u 53. — Der gemeine Pfennigwar eine außerordentliche deutsche Ncichssteuer, die jedoch außerGebrauch kam, weil man zu gleichem Zwecke die Besteuerung nachRö m c rm on a t en, nach einer feststehenden Matrikel der einzel-nen Gebiete, wegen des größeren Spielraums, den sie den Landes-fürsten gewährte, vorzog. Der gemeine Pfennig wurde 1411 cinge-führt. Er bestand z. B. 1512 in pCt. des Vermögens, was auchin den vereinigten Niederlanden als zweihundcrtster Pfennig vor-kam. ? I'o t'l'i ii ^ e r, Vicrinr. 1IIii8lrnt. IN, 381. — lllaek, Denernrio, S. 712. — Lang,S. 182. — Fünfzehnter Pfennig 1402im Bisthum Bamberg, swMaycr, S. 181. — Koburg, 1589 vomGulden 4 Pfennig, bei Ha r l, 1, 155. — Sächsische Vcrmvgensst.seit 1451, später unter unter dem Namen Schockstcuer, Schim m e l-fennig, I, 39>i. — Hess. V. v. 19. Dcc. 1516 über die Aufbringungder Türkcnsteuer, von lOO fl. 1 Schreckenberger nach „handgcbcnderGelübnus und Trew" erhoben, die Ritterschaft frei. — In denniederländischen Provinzen war der Schoß, Selicit, sehr häufig; s.die für die holländische Finanzgcschichte lehrreiche Schrift: Over ,lebelnüliiiAen, Iiet belieer ilor -celiliniililelen... stuainle <Ie republielc>Ier vereeni-zte nellerlnnlle, iVmst. 1837. S. 88.
(et) Mehrere Schweizercantone, z. B. Zürich, Ges. v. 21. Jun. 1832,I per inille des reinen Vermögens. — Schaffhausen, 23. Febr. 1834(alle nicht zum Gewerbsbetriebe dienenden Hausgcräthschaftenfrei, Steuerheinheit 1 >> ni.) — Glarus (gewöhnlich 2 >>. m.), —St. Gallen, (1 p. in., Ertrag g. 60 000 fl.) — Genf, luxe ilesxnrile.8, im 16. Jahrh. cingcführt, >798 aufgehoben, >816 wieder-hcrgcstellt. Die ersten oder einzigen 5000 Fr. sind frei, von 15 000bis 50 000 Fr. zahlt man (/? per inille, von dem Mehrbeträge Ip. m. Werk- und Hausgeräthe, Sammlungen für Kunst und Wis-senschaft, endlich Grundstücke im Canton sind frei, nicht aber dieauswärts besessenen. Ertrag 1831: >831: 166 700 fl. (zu 13 Kr.)1835—44 D. 108 000 Fr., s. 3. V u 4188»! 8iir In laxe <Ie8 xnriie8keiieve. 1838 und Hottinger, Staatsh. d. schwciz. Eidgcn. S. 113.