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Stoffe kennen zu lernen, wenn nämlich von denselben eine Auf-wandssteuer (Zoll oder Accise) entrichtet wird; Fleischer, Braue-reien, .Branntweinbrennereien (-), Mühlen, wo eine Mahlsteuerbesteht; Weinhandlungen, Fabriken, welche bloß zollpflichtige ein-eingeführte Stoffe verarbeiten. In anderen Nahrungszweigcnist die Menge der bereit zu haltenden Borräthe von verkäuf-lichen Dingen in die Augen fallend: Apotheken, Kaufläden rc.Bon vorzüglicher Wichtigkeit aber und zugleich leicht wahrzu-nehmen ist die Zahl der Gehülfen. Mit ihr steigen und fallenauch die anderen Betriebsausgaben, und je mehr dieselben imVerhältniß zum Aufwand für die Arbeit betragen, je mehr na-mentlich Maschienen und Stoffe kosten, in desto stärkerem Gradewird durch das Hinzutreten jedes neuen Arbeiters der ganzeErtrag und der Antheil des Unternehmers vermehrt (e). Daßes übrigens hierbei nicht allein auf die Zahl der beschäftigtenArbeiter, sondern zugleich auf die Künstlichkeit oder Einfach-heit ihrer Verrichtungen und den darnach abgemessenen Lohnankommt, erkennt man deutlich, wenn man sich z. B. die Ab-stufung von den Comptoirbedienten eines großen Bankhausesbis zu den Weibern und Kindern, die in einer Tabaks-, Papier-fabrik ic. arbeiten, vergegenwärtiget. Mit gehöriger Beachtungaller in einem Gewerbe obwaltenden Verhältnisse läßt sich vondem genannten Merkmal ein sehr nützlicher Gebrauch machen (</).
(a) Auch die Dauer des Umlaufes kommt in Betracht. Wenn ein Krä-mer sein Capital 4mal im Jahre umsctzt, so braucht er zu dem Jah-reserlose von 12,000 sl. nur 3000 fl., welche 150 fl. Zins tragen, beieinjährigem Umlaufe wird er 600 fl. Zins erhalten müssen.
(d) Preuß. Gcwcrbsteuergcsetz von 1820. Beil. ?. 6.: Auf je 2t Scheffeljährlichen Verbrauch an Malz oder Branntweinschrot 8 Ggr. Ge-werbsteucr. — Niederlande: Bierbrauer und Essigsieder von 11,000und mehr Hcktol. Malzvcrbrauch in die I. Claffe, von >0—11,000H. in die 2te. ... unter 250 H. in die 14. Cl.
(c) Es sei bei 3 Gewerben .V, k, die Vertheilung des ganzen Erlösesnach Procenten folgende:
L N 6
1) Arbeitslohn . .. 60 40 20
2) Materialverbrauch . 25 40 60
3) Zins.6 10 14
4) Gewerbsverdienst ........ 9 >0 16
100 100 IÖÖ
Erweitert sich nun das Geschäft, so daß auf je 100 fl. des Erlöses10 fl. mehr für Arbeiter ausgcgcben werden, so wächst der Lohnaus-