nach dem Ende der Kreuzzüge.
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Haft von Ludwig XI. ausgelöst wurde, als er mit Eduard den Friedenzu Pequigny schloß. Während Eduard seinem Hange zu Vergnügungennachgab, stritten Parteien um den Einfluß auf ihn. Clarcnce ward vonihm dadurch beleidigt, daß er ihn als Bewerber um die Hand derburgundischen Maria anfzutreten hinderte, und der Königin in Ver-bindung mit Glocester gelang es, ihn so mit dem Könige zu verfeinden,daß er wegen frei tadelnder Rede im Jahre 1478 zum Tode verurtheiltund nach einer von ihm selbst getroffenen Wahl der Todesart in einemFasse Wein ertränkt wurde. Die Feindschaft mit Frankreich blieb ohneFolgen, da ein im Jahre 1483 auf Ludwigs Antrieb von König Jakob III.gegen England unternommener Angriff wegen der Abneigung der schot-tischen Großen dem von Glocester geführten englischen Heere leichtenSieg gab und dem Vorhaben, Frankreich zu bekriegen, noch im Jahre1483 Eduards Tod zuvorkam. Eduards älterer Sohn war minder-jährig und seine Minderjährigkeit ließ die Furien der Herrschsucht unddes Hasses, wie sie begonnen hatten, in dem Jorkschen Hause sortwüthen.Glocester, der sich zum Protector für Eduard V. aufwarf, verfolgte,vor keinem Verbrechen zurückschreckend, das Ziel eigner Herrschaft mitteuflischer Bosheit. Durch eine künstlich geschaffene Partei ließ er sichdie Krone antragen, nahm sie mit erheucheltem Widerstreben an undlieferte Eduard und dessen Bruder Richard, nachdem er beide den Händender Mutter entzogen hatte, in Mörderhände. Doch seine Herrschaft gingunter durch den Zwist mit den Gehülfen seiner Frevel. Die Blicke richtetensich aus einen Sprößling der Somersetschcn Linie des Hauses Lancaster,Grafen Heinrich von Nichmond, den Sohn des Grafen Tudor vonNichmond aus seiner Ehe mit Somersets Tochter Margaretha, der nachder Schlacht bei Tewkesburp an den Hof des Herzogs Franz II. vonBretagne geflüchtet war. Man glaubte, wenn er sich 'mit Eduards IV.Tochter Elisabeth, die sich am Hofe Richards III. aufhielt, vermählte,würden die so lange gegen einander streitenden Ansprüche des Lan-casterschen und Jorkschen Hauses versöhnt sein. Der erste Versuch derim Jahre 1484 gemacht wurde, mißlang, da die Streitkräfte in England,auf die Heinrich rechnen mußte, sich nicht mit ihm vereinigen konnten.Nach der zweiten Landung kam es bei Bosworth unfern Leicester zurSchlacht, und Richard, aus dessen Heere viele übergingen, verlor dasLeben, worauf der Sieger auf dem Schlachtfelde als Heinrich VII. zumKönige ausgerufen wurde. Das Parlament, das bisher immer nurdem Geschehenen die Bestätigung ertheilt hatte, sicherte dem neuen Kö-nige für seine Nachkommen die Erbfolge zu, und dessen Vermählung mitElisabeth von Jork, der er jedoch, um die Krone nicht seiner Gemahlinzu verdanken, die Krönung vorangehen ließ, vereinigte nach fünfund-drcißigjährigem Kampfe die beiden Rosen auf Tudors Stamm. Das