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1 (1835)
Entstehung
Seite
506
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(lettres sto parston). *st Durch die erstem (leltros st'abolilion),welche von der großen Kanzellci ausgehen und mit dem großenSiegel versehen seyn mußten, **) ward das Andenken an dasVerbrechen völlig vernichtet. Man konnte sie sowohl vor- alsnach gesprochenem Urtheil erhalten. Wenn sie den gegen denAngeklagten bestehenden Thatsachen und Zeugenaussagen gemäßwaren, (si elles otoient conkormos sux oliarges 6t Informa-tion^ so mußten die Richter sie unverzüglich für gültig undvollstreckbar erklären (enterinor). Waren sie dieses nicht, odergehörte der Fall zu denjenigen, ***) wofür keine BegnadigungStatt fand, (vrst. orim. tit. XVI. art. 4) so konnten die Par-lamente dem König- und die Untergerichte dem Kanzler Vor-stellungen dagegen machen, (orston. orim. tit. 16. art. 1).Die Erlassungs - Briefe (lottros sto remi8sion) wurden wegenunfreiwilliger oder im Zustand der Nothwehr begangener Todt-schläge- endlich die Verzeihungs-Briefe bei Verbrechen, die sichzwar nicht entschuldigen liessen, worauf indessen keine Lebcns-strafe stand, bewilligt, (tit. 16- art. 2 und 3). Der Begnü-

gst Auch Jmbcrt Urat. jostio. lir. III. oliap. XVII. unterschei-det die lottros sto romission von den lottros sto parston.Doch weichen seine Begriffe davon von denen der orst.orim. st. 1670 in Etwa ab. „ ülous U80N8 plus clo ro-mission guo clo parston: oar la remission 68t plusseuro; psroeguo lo prinoo on remission parstonne Ie8oas clo 5s ploino puissanoo ot auotoritö ro^slo, et parlo parston il no romot guo clo grsco spooialo. Lt aco mo^on la remission est 8oellöo sto grsnst 8oel stonto» 8coIIo los Iottro8 patentes, ot ost lo sool clo oiroversto, penstu s Ias8et8 sto lil clo 8oio verclo ot rougoet oousto locliot 8eol unrie livros tournois et guanst soparston, il 68t oommo une simple lettro clo justico, eta simple gueuo ot clo oiro jsuno oto."

**) Orston. orim. st. 1670- tit. 16- art. 5-

***) Diese ansgcnommcnen Fälle waren nach dem angeführtenArt. 4. Duelle, vorsctzlichcr Mord, das Verbrechen derjeni-gen , welche andere dingen oder sich dingen lassen Jemandzu tödten, zu beleidigen, oder Gefangene den Händen derJustitz zu entreißen; gewaltthätige Entführung, so wieBeleidigungen gegen die Magistrate und Justitz - Beamtenbei Ausübung ihrer Dienst-Verrichtungen.