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1 (1835)
Entstehung
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407
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Diese Notarien wurden auch gebraucht um Contractc, Schcn-kungsacte und andere dergleichen Acte der freiwilligen Gerichts-barkeit aufzunehmen oder zu entwerfen. Sie vertraten indessenfast nur die Stelle von Schreibern dabei, die das aufzeichne-ten, worüber die Partheicn mündlich übereinkamen. Anf jedenFall ward ihre Arbeit nur als ein erster Entwurf angesehen,der keine verbindende Kraft hatte. Diese erhielt er (I.e^. 17 .eontrsct. 606. 6. 66. iiwtrninent) erst, wenn er von einemderjenigen Beamten, die man, zu den Zeiten der Kaiser, Tabcllio-ncn (tsbelliones) nannte, und die eigentlich das waren, wasunsere jetzigen Notarien sind, ins Reine (in munllum) gebracht,von den Partheicn unterschrieben, und von dem Tabellio völligausgefertigt war. *) Die Art wie dieses geschah, ersieht man

diese Notarien (Üb. XIV. 208 ) :

Ourrsnt verbs lieet, rnsnus est velooior iIÜ8,I^onclurn linZus, suum 6extrs pereZit opu8.

Diese Noten oder Abkürzungen bestanden zuerst nur da-rin, daß man gewisse oft wiederkehrende Worte mit denAnfangsbuchstaben bezeichnete. Spater aber ward dieseKunst sehr vervollkommnet. Schon Lipsius bedauerte denUntergang derselben. Allein sie scheint in der neuen Schnell-schrcibekunst wieder auferwacht zu seyn. Baluze in seinenAnmerk. zu den Capitular. (tom. II. p. 1162 ) sagt, 6oä.874 der königl. Bibliothek zu Paris enthalte ein uraltesBuch über die Kunst der Notarien (»rtis notsrise), wo-von er übrigens keine weitere Nachricht mittheilt. Ueberdie Erfindung dieser Kunst sagt ketr. I1iseonu8 (exIriäor. lib. I. oriz. csp. 21 ). V ulAsres vot»8 Lnnius

primu8 inille et centum invenit, s6 bune soilicel usum,nt ^nicgnill per eontentionem prsesentium üieeretur,librsrii eomplirres eon8eriberent simul sllstsnies, 6ivi-«is inter se psrtibus, guo6 guisc^ue verbs, et gno or-6iae exeipere. Oebine Dullnis Oiceronib liber-

tu8 not»8 prsepositionuln commentstn8 est. kost bunekbilsrA^rus 8smiu8 et ^guils lUsecensti« libertu»sliss s66i6erunt. Oein6e I^ueius ^nnseus 8eneos eon-trseti« vmnibus, äigesto et sueto nurnsro, opv8 in guin-gne rnillis extenllit." M. f. Dn-Osn^e glosssr. s6 voe. Nots.

*) Dieses hieß eompletio contrsetus. Der erste von demNotar aufgesetzte Entwurf hieß auch wohl »ekeäs, wel-ches überhaupt ein jedes Blatt von ksp^rus bedeutete.Die sebeäs kam also mit dem, was man jetzt minnle