Statt. Vor die Parlamente z. B. durften (tft. HI. art. 12)nur diejenigen ihren Gegner auf diese Weise (d. h. s»n8 arrvtvi eowmiLsion) vorladen lassen, welchen das Vorrecht zustand.
anders als mit Erlaubniß des Richters geschehen könnten.Er setzte hinzu, daß der Gebrauch, eine solche Erlaubnißnachzusuchen, so wie eine Menge Formalitäten nur durchNachahmung des kanonischen Rechts in das französ. Ge-richts- Verfahren eingeführt worden. Wirklich ward auchunter den beiden ersten Königs-Gcschlechtern der Verklagtein bürgerlichen Sachen „ siguls äs matu 8uo iä S8t äsliliertsts vsl Iiaersäitate soin^sllanäu8 est (M. s. S. 16),ohne Befehl oder Auftrag des Richters, durch die Partheiselbst vorgeladen. Allein unter dem Dritten Königs-Ge-schlecht ward schon früh d»s Gegentheil gesetzlich vorge-schrieben- In der großen Verordnung Philips des Schö-nen vom 23. März 1302, wodurch das Parlament seinenfesten Sitz zu Paris erhielt, heißt es art. 28 „Inllikomus,us 86rvlentS8 lasiant säjorusiusnta, 8Su sitationv8 sinsprascopto 8enS8s1iaIIi, Laillivi, I'rsp 08 lti, Visarii, Vi-seeomltis gut julliols." Zlllcin diese Verordnung ward,wie es scheint, bei weitem nicht allgemein befolgt. Zu denZeiten Boutillicrs (im I. 1402) war in Beziehung aufdiesen Punkt in den verschiedenen Provinzen auch ein ver-schiedenes Verfahren üblich. Derselbe theilt nämlich meh-rere Formulare von Vorladungen mit, so wie sie in denoü I'on U8S äs sommi88iou^ gebräuchlich waren.Eines derselben (8om. Hur. liv. I. tit. 32) enthält, nacheiner kurzen Auseinandersetzung der Forderung des Klä-gers, folgenden Befehl au den Huissicr ftsrgsut). „Lrxour cs S8t-il guv nou8 voua sommanäon8 st sommet-ton8 gus V0U8 aäjorus^ 168 ält8 IlsIiAisux (diese warendie Verklagten) ä eornparoir par äsvaut N 0 U 8 8ur Isslisux soutentisux: lLt s'il vou8 appsrt äss cbo8S8 äss-su8äiots8 psr souks88ion äs partie ou uutrsmsnt, äus-inent, eontraignsr! Ie8äist8 Ksligisux ä S688er st cls8i8tsräu troubls st srnp68sbemont xar eux 4ait ou nii8 sula sbo8v Iitigisu8s st ä äelai88er la 8Sl8lns gu'Ü8 äisnt
svoir.st 8i Is8clists Ilsligisux. 8S
vppo8eut au coutrairs ou 80 ^sut äslsvsna ou rek'u8an8,vou8 Is8 säjorns!» a esrtain st compstsot jour paräs-vant nou8 ou no8trs I,isutsnant au 8iego Illoyal ü 8t.(luintin ets." — Der Verklagte konnte nun die schrift-liche Mittheilung der Klage nebst den Gründen (gar ssritsr libsils) verlangen. War Einer im Besitz gestört wor-