Druckschrift 
1 (1835)
Entstehung
Seite
32
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unbegreiflich vor, daß besonders diejenigen Proben, bei derenAnwendung der Schuldige sowohl als Unschuldige, nur durchein Wunder unbeschädigt bleiben konnte, jemals als gewöhnliche

roliguiss, guse in ist» ssncta eoolesis sunt reconäitse,ut non prsosumstis ullo moäo istsm ssnotsm oom-munionem sooeäoro neo sumenäo communiosre, si boovel illuä beoistis, sut oonsensistis sut sligusm verits-tem incle sciris, seu gui boo eZit, nostis. " Bei Dar-reichung der Communion sagte der Priester:Corpus lloo

et ssnguis Oomini nostri llesu ClrrisU sit voliiscomprodstionem Iioclio. " Nach vollendeter Messe be-sprengte der Priester Alles mit geweihtem Wasser und gabdem Angeschuldigten davon zu trinken. Er weihte auchdas Prüfungs - Werkzeug, das Wasser, ehe es zum siedengebracht ward u. s. f., und richtete sein Gebet zu Gott,daß er die Unschuld beschützen und die Schuld an denTag bringen wolle. Die Gebets-Formeln dazu warenverschieden. Bei dem juclioium sguao trigiäao redete derPriester das Wasser selbst an.^äjuro to, sgus, in No-mina äei kstris omnipotentis, gui to in principio ero-

svit.nt nullo moclo susoipias lluno Iiominom,

si in sliguo culpsdilis äst ex Iioo, iuoä illi odjieiturscilioot sut oporo sut eonsensu seu eonsoienria velguolitzet ingenio; soll per virtutem Ooinini nostri lls-sn Cliristi rejiee ex ro et bse illum nstsre super tsete. sp. Baluri. tom. II. p. 646. Bei dem jucliciumsguse berventis mußte Einer einen Stein, der bei einereinfachen Prüfung (in simpls proKsUone) 8 Zoll, (psl-msm), bei einer dreifachen, eine Elle tief an einem Seilins Wasser herabhing, aus demselben herausziehn. Dasjuäioium berri csnäontis war von mannigfacher Art.Gewöhnlich mußte der Angeklagte eine glühende Stangein der blosen Hand, nachdem er diese vorher gewaschenund mit Weihwasser besprengt hatte, eine Strecke von neunseiner Fuße weit tragen, ehe er sie hinwarf. Er machtediesen Weg in drei Schritten ab, wobei er jedesmal denFuß an eine bezeichnete Stelle setzen mußte. Nachdem erdas Eisen hingeworfen hatte, und zum Altar geeilt war,umwickelte und versiegelte man seine Hand. Nach dreiTagen ward die Binde abgenommen und untersucht, obdie Hand verletzt sey, (si inssnios cruäosoens in vostigioborri invonirotur). Eine andere Art dieses Gerichts war,daß der Angeklagte über 12 glühende Pflug-Scharen gehenmußte.