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1 (1835)
Entstehung
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19
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Grafen, *) waren öffentlich. Das Wahrzeichen derselben warein aufgebanster Schild. **) Die Parthcicn und übrigen An-wesenden durften aber weder mit einem Schild noch mit sonsti-gen Waffen vor Gericht erscheinen, (klgpitulsi-. 3tium. a. 806.vsp. 1.), worin also die damaligen Sitten schon von denen derältesten Deutschen abwichen, wovon Tacitus (ä. mor. Oer-msn.13) sagtl^iliil nogire pllblioso noguo privstso rei, nisi«rmsn, sgunt." Die Grafen mußten ihre Sitzungen nüchternd. h. ohne Etwas gegessen zu haben, halten. ***) Was nunnoch das innere Wesen des gerichtlichen Verfahrens betrifft, s»

rischen Gesetzes (tir. 32). Nach derselben begab sich derGraf in das Haus desjenigen, der nicht erschienen war,und pfändete ihn; es sey denn, daß er Bürden stellte, daßer vor der Person des Königs erscheinen wurde.

*) Ou-Lsngs voc. Oomos kslst. In vita 8t!. krgejooti:sll pglutium proporst, et, nt m 08 ost, apicl i-ogis sn-Isni, in loec», ubi osusss ventilsntnr, inteoiit. "

8sl. emenst. tit. 48-Hoo convenit obsoi-vgre, nrNnnAinns vol oentsnsrius ingllnm inclioent et «outurnin ipso msllo Iisbesnt. " Der Gebrauch, bei den Ge-richtssitzungen einen Schild aufzuhängen, erhielt sich lange.Man sehe Iüocsl-3. I,oA. I'r-gnooi'. 8sl. p. 88.keictu-

rst llio rnos in 8sla Lnringinns llocliogus ut prooer-esjns lliotnri consillant srmsti. I^xststgun votu8 ^inturnjgm snto snnos äelinests, in guc> vi8itui- vomes

Hünnonise in 8sls 8un ro8i<len8 , 8vutu slts 8uprs 8oli-um 86>Ienti8 clepioto, ipgo mecliu8 oon8^ioitu>? intveäuoclevim pgros, ^uibu8 8inguÜ8 gvnna sua item8tnnt 8outa enlll in8ignibu8."

***)<?..,pitulLr. s. 803. csp. 15- . . . . Ut nnllu8 ebrins

8USIN VSN85IIN P088it eonguirero in msllo, nee t68timo-niurn clioere. I^eiue comk8 xlsoitnin liLbsst ni8i jeju-

nn8." Man könnte hier das Wort jejunu8 vielleicht nurals Gegensatz von ebriu» ansehen. Allein an einer andernStelle (Lspitlll. prim. s. 809. esp. 16.) wird ausdrücklichgesagt, die Zeugen dürften ihr Zeugniß nursntegusmvomeäei-int" ablegen. Die Sitte, daß die Richter in denSitzungen nüchtern erscheinen mußten, erhielt sich lange inFrankreich. Sogar in den letzten Zeiten vor der Revolu-tion, zeigte sich noch eine Spur davon in der Sitte, daßCriminalfacheu nur Vormittags vorgenommen wurden.