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1 (1835)
Entstehung
Seite
VI
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(In, loi Oombelts) heißt, ist bis auf uns gekommen.Das Königreich Burgund bestand nahe 120 Jahre.Schon von Chlodwig hart bedrängt, behauptete es sichdoch noch bis nach dessen Tod (im I. 511), und warderst von den Söhnen desselben, Childebert und Chlotarim I. 534 zerstört und getheilt. Aus den Trümmerndesselben bildeten sich später mehrere andere Staaten,die zum Theil wieder mit Frankreich vereinigt wurden.Insbesondere entstanden aus denselben, bald nach derTheilung des Reichs unter die Söhne Ludwigs desFrommen, (im I. 843), die Königreiche Provence *)und Burgund jenseits **) des Jura, so wie das soberühmt gewordene Herzogthum Burgund. Die beidenersten wurden im I. 930 unter dem Titel des König-reichs Arles oder Arelat miteinander verbunden. Die-ses letztere kam im I. 1032 durch das Testament seinesletzten Königs Rudolphs des Dritten, der Kinderlosstarb, an den deutschen Kaiser Conrad, mit dem Bei-namen der Salier. Allein weder derselbe noch seineNachfolger stellten das Königreich Arelat wieder her,sondern begnügten sich fast mit dem blosen Titel derOberherrschaft. Das Wesen und die Rechte derselbeneigneten sich bald eine Menge von kleinern Herrschern,(die Grafen von Toulouse, Provence, die Dauphinsvon Vienne u. s. f. zu. Allein den Französischen Kö-nigen des dritten Geschlechts, die wegen der Erblichkeitihrer Krone hierin einen großen Vortheil vor den deut-schen Kaisern hatten, gelang es fast alle diese Länderdurch Heirathen, Verträge u. s. f. nach und nach mitihrer Krone zu vereinigen.

Das Herzogthum Burgund, welches, wie wir schon

*) Es begriff die zwischen der Durance, den Alpen, dem mit-telländischen Meer und der Rhone gelegenen Länder nebstdem Herzogthum Lyon.

**) (I.!t I'.olli'gox;ns tesnsjul'Lne). So nennen es nämlich diefranzösischen Schriftsteller, denen es jenseits des Jura lag.Es enthielt fast unr die Schweiz.