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Einleitung.
quapropter contestatissimum hisce reddimus eundem dominum magi-strum Chritophorum Gabler hoc quo nostrum ipse archigymnasiumaccessit nomenque suum nobis immatriculavit dictae suae completionisfecisse initium, die niminun, quo et hae praesentes sunt dataeliterae rectoratus nostri sigillo appenso nec non notarii iurati manussubscriptione roboratae.
Friburgi Brisgoiae anno d. 1577 kalendarum Novembris septimoindictionis.
Taxa 1 11.
mgr. Georg. Brunner pubi, et snpradictae archigymnasiinotarius iuratus.
Ajidere, in ähnlicher Form gehaltene Dokumente geben Zeugnisinscriptionis, vitae morumque ac commorationis oder inscriptionis, vitaeactae et studii temporis, inscriptionis et diligentiae, inscr. et completibiennii et studii; andere sind zugleich Abgangszeugnisse: testimoniainscriptionis et recessus, oder es ist im Text angedeutet, daß derBetreffende die Universität verlassen wolle: hinc migraturus, archi-gynmasium relicturus, patriam relicturus u. ä., wobei das Zeugnis zudem Zweck gegeben wird, quo idem [inscriptionem et diligentiamoder studii tempus] etiam apud exteros probatum efficere posset 1 .
Wie aus dem Wortlaut der oben mitgeteilten Zeugnisformel sowieaus den andern hier nicht mitgeteilten und auch aus Stellen der Senats-und Fakultätsprotokolle hervorgeht, wurden diese Zeugnisse immer durchden notarius universitatis ausgefertigt und verabfolgt. Aus den Zeug-nissen geht ferner hervor, daß die Taxe dafür 1 11. betrug. Ob diesefür damalige Verhältnisse hohe Taxe schon früher erhoben wurde,vermag ich nicht zu sagen. Es ist für die frühere Zeit nur einmalganz allgemein bezeugt, daß demjenigen, der ein Zeugnis verlangte,ein solches nur suis expensis gegeben wurde (Senatsprotokoll vom22. November 1548) 2 .
Mitunter mochte auch die Universität in Verlegenheit sein, wannnämlich in oder für solche Zeiten, wo die Inskriptionen aus oben an-geführten oder irgend welchen andern Gründen in Unordnung geraten
1 Welch wichtige Empfehlung das bloße Immatrikulationszeugnis z. B. füreinen Angehörigen des geistlichen Standes bei der Bewerbung um irgend eine Stellesein konnte, legt Fr. Paulsen dar in seinem Buch: Die deutschen Universitäten unddas Universitätsstudium, Berlin 1902, 26.
2 Einmal (10. Februar 1549) verlangte ein gallischer Presbyter für zwei seineradeligen Schüler bei der Bitte um ein solches Zeugnis, ut datum intitulationis antequatuor menses poneretur; entrüstet über solche Zumutung erwiderte der Senat:pueris testimonium a momento intitulationis dandum esse et ne minutam quidemulterius.