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ges von vreissem Arsenik und kohlensaurem Kali, kannman sich auch des Phosphors bedienen, und übrigens ver-fahren, wie in 1 und 2 angegeben wurde.
5. Methode. Verschieden von den bisher angege-benen Methoden, den Platin - Schwamm in dehnbares Me-tall zu verwandeln, ist die durch Amalgamation. Eswird nämlich ein Theil schwammiges Platin mit sechsTheilen reinen Quecksilbers amalgamirt, und aus dem er-haltenen Amalgam, durch Destillation aus einer Retorte,das Quecksilber wieder verjagt. Die Retorte wird dannzerschlagen, und man erhält so das Platin in einem Stü-cke. Letzteres wird nun in einem Tiegel, bis zum Weiss-glühen, erhitzt, wodurch nicht nur die letzten AntlieileQuecksilber vertrieben werden, sondern auch das Platindichter wird. Man bringt es nun noch weissglühend un-ter den Hammer, mit dem man es anfangs nur sehr ge-linde behandelt, und sobald es nicht mehr glüht, aufsneue, im Tiegel, bis zum Weissglühen erhitzt. DasHämmern wird nun, so wie es die Umstände erlaubenund erfordern, verstärkt, und diese Arbeit so oft wieder-holt, bis Juan die Platte biegen, auf einander legen, un-mittelbar zwischen den Kohlen weissglühen, zusammen-schweissen, und, durch weitere Bearbeitung mit demHammer, die gehörige Form geben kann.
6. Methode. In neuester Zeit verfährt man so,dass man das schwammige Platin in eine oder mehrereviereckte Formen von Papp füllt, imd mit diesen, in denPorcellan-Ofen stellt. Der Papp verbrennt, und nacheinigen Bränden, und öfters, unterdess, wiederholten