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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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dann unmittelbar zwischen Kohlen bis zum Weissglii lienerhitzen und plalt schmieden, dann umbiegen, aufs neuezusammenschweissen, und diese Arbeit so oft wiederholen,bis das Metall, auch kalt, so gut wie Silber, sich deh-nen lässt.

2 . Methode. Andere empfehlen, das, in einemTiegel, zum Schmelzen gebrachte, Platin, mit so vielweissen Arsenik zu versetzen, dass das Ganze in 'voll-kommenen Fluss gerälh. Dieses wird dann, um den Ar-senik zu vertreiben, in mehrere Stücke verlheilt, meh-rere Stunden, unter einer Muffel, einem solchen Hitz-grade ausgesetzt, welcher keine Schmelzung mehr be-wirkt. Die hiernach gebliebenen porösen Metall-Strickewerden nun in Oel gelegt, und damit nach und nach er-hitzt, bis letzteres darüber verbrannt, und endlich garkein Rauch mehr entwickelt wird. Nun werden die po-rösen Stücke, in Salpetersäure, weiss gesotten, weüss-gliihend gemacht, und durch, nach und nach verstärktes,Hämmern dicht geschmiedet. Dann werden mehrere S Tü-cke zusammengescliweisst, und in Barren verarbeitet.

3. Methode. Ein anderes Verfahren besteht darin,dass man das schwammige Platin, in einem Tiegel, wei ss-gliihcn lässt, und dann mit einem ebenfalls glühenden io-nischen Stöpsel, von hart-gebrannter Tlionerde, zusarn-mendriiekt, und, nach dem Erkalten, weiter durch Schmi e-den bearbeitet. Nach dieser Art hat man keinen Riicl'i-halt an Arsenik zu befürchten.

4. Methode. Statt des nach Nr. 2 und i vorgeschla-genen Zusatzes aus weissein Arsenik, oder eines Gemen-