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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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5, Methode. Ein Anderer (Cooper) schlägt vor,die Solution des rohen Platins zu versetzen mit weinstein-saurem Natron. Durch diesen Zusatz soll in der Siedhitzedas Platin im Zustande von reinem Oxyd-Hydrat gefälltwerden (was aber gewiss nicliL wahr ist!), was sich danndurch Glühen und Hämmern leicht rcduciren und verei-nigen liesse.

Von allen hier mitgelheilten Verfahrungsarten, umden sogenannten Platina-Schwamm im reinen Zustandezu bekommen, verdient, auf jeden Fall, dasjenige denVorzug, nach welchem man die rohe Platin - Solutiondurch Salmiak fällt; und überhaupt um das Platin im rei-nen Zustande zu erhalten, scheint diejenige Methode, vonden bisher bekannt gewordenen, die vorlheilliafteste zusein, die damit beginnt, auf eben erwähnte Art den Pla-tin-Schwamm erst darziistellen.

D. D arstellung des Platins iin geschmie-detem Zustande.

Das reine Platin, als eins der allerstrengflüssigstenMetalle, erfordert zum Schmelzen einen höheren Ilitzgrad,als welchen wir durch unsere Oefen, auch bei Anwen-dung der stärksten Gebläse, hervorzubringen im Standesind; und obwohl sich das Platin in Stücken von sehr ge-ringer Grösse, z. B. im Brennpunkte sehr wirksamerBrennspiegel oder Brenngläser, oder vor dem Löthrolire,mittelst Sauerstoffgebläse, wohl zum Flusse bringen lässt:so würde man doch, auf diese Weise, niemals ein StückPlatin von bedeutender Grösse erhalten können. Ist esindessen gelungen, im Fluss gewesene Stücke Platin von