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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
Seite
218
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alt neuer Salpetersalzsäure gekocht , als letztere noch ge-liebt. wird, oder überhaupt noch etwas aufzulösen ver-nag Die sämmllichen Solutionen werden zusammenge-gossm, filtrirt, und sodann, uru die freie Säure wegzu-scliafen, bis zur Trockne evaporirt. Der gebliebeneRüastand wird in einer hinreichenden Menge Wasserswieer aufgelöst, und die entstandene Auflösung durcheim Solution von salzsaurem Ammoniak präcipitirt. Dererlittene Niederschlag wird so oft mit geringen MengenWssers ausgesiisst, bis in dem abgelaufenen Wasser durchBhlaugensalz keine Spur von Eisen mehr entdeckt wer-dei kann. Das sorgfältig ausgesiisste und getrocknetePrcipitat, welches als ein gelbes Pulver erscheint, wirdnu in einem leicht bedeckten Schmelztiegel dem Glühe-feer so lange ausgesetzt, bis kein Hauch mehr aufsteigt.Ncli Erkaltung des Tiegels findet man eine poröse silber-giuc Masse, von eben nicht bedeutendem specifiscliemGwichte, die zwar leicht zertrennbar ist, sich aber un-tf dem Hammer breit sclilagcn lässt, dadurch dann me-tdischen Glanz annimmt, der dem des Silbers gleichbmiut. Die eben erwähnte zerreibliclie Masse ist dersgenannte Platinschwamm, oder das schwammige Platin.

4. Methode. Man hat auch vorgeschlagen, ausdr Auflösung des rohen Platins in Salpeter-Salzsäure,ds Eisen zu fällen, durch Hinzufügung einer Solutionvn Blutlaugensalz in Wasser, die dadurch Eisen-frei ge-lachte Platinauflösung zur Trockne zu verdunsten, denlickstand alsdann zu glühen, um daraus das Platin imrgulinischen, reinen, schwammigen Zustande zu be-bnuueii.