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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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der Art und dem Verhältnisse der dem Eisen beigemisch-len Stoffe. Im Allgemeinen zeigt das Gusseisen ein blät-triges öder körniges Gefüge, krystallisirt zuweilen inOctaedern, ist spröder, specilisch leichter, und leicht-flüssiger als Stabeisen. Sein specifisch.es Gewicht beträgtj,'J.S 1 , und es schmilzt meist bei einer Temperatur voni3o° Wcdgw. Im rotligliihendenZustande ist es so weich,dass man es zersägen kann. Man unterscheidet gemeinig-lich 3 Sorten Gusseisen, nämlich: schwarzes oder iibcr-gnlires, graues oder gahres, und weisses oder rohesGusseisen.

Das schwarze Gusseisen ist dasjenige, welches alseine graue, kleinkörnige Masse erscheint, die mit Gra-pliytblättclien häufig durchwachsen ist. Es befindet sichausserordentlich viel Kohlenstoff in demselben, der sichdaher beim Erkalten als Grapliyt häufig auskrystallisirt.Dieses Gusseisen eignet sich nicht zur Formerei, weil eswegen der Graphylbkittchen rissig ist. Das schwarzeGusseisen erzeugt sich, wenn die Temperatur des lloh-eisenofens sehr hoch, und das Yerliällniss des Kohlen-stoffs zum Erzsatze zu gross ist, man sucht seine Dar-stellung meistens zu vermeiden, ausgenommen da, woviel Schwefel und Phosphor vorhanden sind. NachMüsli e t enthält es T l s Kohlenstoff.

Das graue Gusseisen besitzt eine graue Farbe, fein-körniges Gefüge, ist etwas ductil und zähe, deshalb einwenig hämmerbar und leicht zu feilen, ist nicht rissigund springt nicht so leicht beim Wechsel der Tempera-tur; es eignet sich deshalb zu verschiedenen Giessereien,z. B. Geschirren, Oefen, Kanonen n. s. w. Dieses Guss-