im Berge d’Ouille, Departement d’Isere, unter den Aus-würfen des erloschenen Vulkans Gravereine, Departe-ment de Puy de Dome, und eingesprengt in Amerikani-schen Erzen. Bestandlheile des Kemmsdorfer nach Klap-j roth: g2,5o Eisen; 6,00 Blei; 1, 5 o Kupfer.
2. Im Meteoreisen. Das Meteoreisen ist zumkrossesten Theile Eisen mit etwas Nickel. Seine l’arbe
j ö ,
!j ist licht st alilgrau in das Silber - oder Zinnweisse fallend.
Sein specifisches Gewichte 7,537 nach Karsten. Esj! findet sich derb, in ungeheuren Massen in unvollkommnen| Kugeln, oder auch eingesprengt in den Meteorsteinen,ij Es gehören hieher: die 71 Pfund schwere Masse, welche1 am 26 Mai 1751 zu Hraschina hei Agram in Croatien her-| ahgefallen ist; die grosse, auf j 600 Pfund geschätzte, durch! Pallasi772 am Jenisei in Sibirien wiedergefundene Masse;die auf 3 oooo Pfund geschätzte, in der Süd ■ Amerika-nischen Provinz Chara Gualamba aufgefundene, von Pi u-| bin de Celis 1782 untersuchte Eisenmasse; das mehrereI tausend Pfund schwere Stück gediegenen Eisens, wel-I ches sich in der Provinz Durango in Mexico gefunden hat.I Eingesprengt kömmt Eisen vor in den Meteorsteinen,
j z. B. in denjenigen, welche zu Erxleben gefallen sind.
\ Das merkwürdige Eisenstück in Sibirien wird-von einem: : Olivin - ähnlichen Minerale, in den Blasenräumen beglei-
tet. Bestandteile des Meteoreisens von Agram, nach: Klaproth: 96 ,5 Eisen; 3,5 Nickel; des von Mexico,
nach demselben: 96,75Eisen; 3,25 Nickel. ' Stromeyerund John fanden Spuren von Kobalt in demselben.
B. Mit Schwefel vererzt findet sich das Eisen:1. Im Schwefelkies. Man unterscheidet hievon
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