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wird es mit schicklichen Flussmitteln, z. B. schwarzenFluss, oder 3 Tlieile Borax und 1 TheilKalk, oder Bo-rax und gewöhnliches Glas, versetzt, ln manchen Fäl-len wird diesem Gemenge dann noch £ Flussspalh zuge-fiigt. Die Schmelzung muss in gut - ziehenden Gebläse-öfen vorgenommen werden. Das Kupfer wird hiebei re-guliniscli dargeslellt, aber es enthält meistens noch Schwe-fel, oder auch Arsenik und Eisen. Daher ist das Korngemeiniglich grau oder schwarz. Es ist also nothwendig,dasselbe mit viermal so viel Blei einzutränken, und miteinem gleichschweren Galirkupferkorn unter gleicher Mi-schung von Blei, beide auf besonderen Kapellen, unterdie Muffel zu bringen, und beide Körner bis zum Blickzu treiben. Der Verlust des Gahrkupferkornes wird als-dann zu dem Betrage des Schwarzkupfers an Gahrkupferaddirt. Der Versuch, welcher hier nebenbei mit demGalirkupfcrkorne angestellt wird, ist deshalb nothwendig,weil bei dieser Art Cupellation immer ein kleiner TlieilKupfer zugleich mit oxydirt wird, den man anders, alsdurch jenen Nebenversuch nicht leichter würde genau inRechnung bringen können.
2 . Kupferprobe auf dem nassen Wege.
Alle Kupfererze lassen sich beim gelinden Erhitzenaullösen in Salpeter - Salzsäure. Hat man demnach demzu prüfenden Erze allen Kupfergehalt entzogen: so wirddie ffltrirte Auflösung so lange erhitzt , bis die überschüs-sige Salpetersäure verjagt ist, dann setzt man etwas Salz-säure zu, und fällt das Kupfer sogleich im regulinischenZustande durch das Hineintauchen eines Eisenstäbchens.