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Proust: 73 Kupferoxd; 10,1 Salzsäure; 16,9 Gliihungs-verlust.
7. Mit Phosphor säure verbunden im Phos-phorkupfererz. Bestandtlieile nach Klaproth: G 8 ,i 3Rupferoxyd; 3 0,9 5 Phosphorsäure.
8. Mit Schwefelsäure verbunden im natürli-chen Kupfervitriol.
B. Prob en auf Kupfer.
1. Kupferprobe auf dem trocknen Wege.
In den Hütten wird die Kupferprobe immer auf demtrocknen Wege angestellt. Enthalten die zu probirendenKupfererze das Kupfer im Zustande von Kupferoxd oderkohlensauren Kupferoxyd: so braucht man sie nur ge-piilvert im Kohl ent iegel auf die gewöhnliche Weise einehalbe Stunde lang im Windofen zu schmelzen. Brechensie in quarziger Bergart: so ist es nöthig, dass man ihnenbeim Schmelzen etwas Borax mit zusetze.
Schwieriger ist die Kupferprobe, wenn das Gegebe-ne Schwefelkupfer ist. In diesem Falle wird das Erz feingepiilvert, und recht lange geröstet, um den Schwefel zuverjagen, oder zu oxydiren. Da hiebei das Kupfer auchoxydirt wird: so bildet sich zu gleicher Zeit auch etwasschwefelsaures Kupferoxyd; es ist dieserlialb nolhwendig,dass man von Zeit zu Zeit Kohlenpulver zusetzt, um wie-der zu desoxydiren, und dieses wechselsweise dann solange fortzusetzen, bis sich keine Dämpfe mehr entwi-ckeln. (Diegebildete Schwefel- und Arseniksäure wäre viel-leicht durch Behandeln mit Aetzkali oder Kalilauge leichterzu entziehen?) Ist das Erz nun hinlänglich geröstet: so