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durch Umschmelzcn mit Kohle, und mit oder ohne Fluss-mittel, reducirt und so in Frischblei verwandcll.
Oft kömmt es darauf an, ein Blei darzustellen, wel-ches von anderen Metallen, besonders aber von Gold undSilber, durchaus rein ist, namentlich wenn man sich des-selben zum Cupeiliren bedienen will. Um diese Reinheitzu erreichen verfährt man folgcndermaassen. Man fängtan, das zu reinigende Blei zu oxydiren, durch Glühen inBerührung mit der atmosphärischen Luft. Die ersteGlätte, welche man hiebei erhält, ist sehr unrein, diezweite Menge ist schon reiner, die dritte wieder reineru.s.w., und diejenige, welche man in der Mitte der gan-zen Operation erhält , ist die reinste. Diese reinste Sortewird nun wieder reducirt, und das hergestellte Blei wie-der oxydirt; nimmt man dann wieder den Tlieil Glätte,welcher in der Mitte der Arbeit gebildet wurde, und des-oxydirt denselben: so erhält man auf diese Weise einBlei, das so gut als durchaus rein angewendet werdenkann. Im Kleinen kann man sich ein solches Blei vieleinfacher durch Rcduction aus Bleizucker, oder aus Ab-fällen von der Bleizuckerfabrication darstellen.
Nach dem bisher Angegebenen erhellet, dass manmehrere Sorten Blei, hinsichtlich der Reinheit oder Dar-stellungsweise, unterscheiden könne. Gemeiniglich wer-den folgende Arten unterschieden: 1. das Jungfern-blei oder dasjenige, welches schon während der Rüstungausfliesst, besonders zum Cupellircn benutzt wird, aberselten in den Handel kömmt. 2. das Werkblei, oderdasjenige, welches durch Reduction unmittelbar aus denErzen gewonnen wurde. Dieses kann oft, und immer
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