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men ausgefüllt ist, erkaltet, oxydirt sicli ein Tlieil des-selben, dieses pflegt aber gemeiniglich sehr unrein zusein, und das von ihm wieder hergestellte Blei ist spröde,und wird nur zu wenigen Zwecken benutzt.
Ist das regulinische Blei dargestellt aus den künstlich jerzeugten Bleioxyden, wie z. B. der Glätte etc.: so heisstes Frischblei; ist es aber durch Ausschmelzen aus denErzen gewonnen: so wird es Werkblei genannt. Die-ses Werkblei heisst entweder t reibwiir diges , wennes so viel Gold und Silber enthält, dass es sich der Müheund Kosten lohnt, die edlen Metalle daraus abzuscheiden;oder es ist nicht treibwürdig, wenn es zu wenigoder gar Nichts von edlen Metallen enthält. Ausser denedlen Metallen kann das Werkblei auch andere Metalle,wie Arsenik u. dgl. enthalten. Ist dies letztere der Fall:so wird mit ihm eine Ausseigerung auf dem Heerde mitgeneigter Ebene, oder auch in Flammöfen vorgenommen; |oder man schmelzt das Ganze im Bleiofen nochmals um,wodurch bewirkt wird, dass die fremden unedlen Metallealle oxydirt werden und in der Bleiasche Zurückbleiben,und der grösste Thcil des Bleis rein im regulinisclien Zu-stande erhalten wird. Zuweilen wird die Reinigung beisehr unreinem Blei im Treibofen vorgenommen, das Bleivöllig oxydirt, und aus der' bereiteten Glätte dann einFrischblei darsgestellt. Ist das Werkblei treibwürdig: sowird es, wie beim Gold und Silber angegeben wurde, imTreibofen oxydirt und in Glätte verwandelt, wo dann dieedlen Metalle im regulinischen Zustande Zurückbleiben.Die gewonnene Glätte wird zum Theil als Glätte verkauft,zum Theil aber auch durch das sogenannte Frischen, d. i.