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Sauerstoff 6,86; nach T h e n a r d 36 Chromsäure und 64Bleioxyd.
Von diesen Erzen benutzt man zur Gewinnung desBleis das .Weissbleierz, wo es in hinreichender Mengevorkommt, vorzüglich aber das Schwefelblei, welchesdas am häufigsten vorkommende Bleierz ist.
B. Proben auf Blei.
l. Bleiprobe auf dem trocknen Wege.
"Wenn die zu probirenden Bleierze Schwefelblei ent-halten: so ist es am besten, sie auf dem Rüslscherben solange zu erhitzen, bis keine scliwefliche Säure mehr ent-weicht, dann wird es mit dem drei- bis vierfachen Ge-wichte schwarzen Fluss gemengt, und Stunden langeiner massigen Glühhitze ausgesetzt. Hiedurch wird, bisauf ein wenig, beim Rösten gebildetes schwefelsauresBleioxyd, und etwas in Schwefelkalium aufgelöstes, allesBlei regulinisch in einem Korn erhalten.
Eine andere Methode wäre die, dass man die zu pro-birenden schwefelbleihaltigen Erze, ohne sie vorher zurösten, gleich mit etwas Eisenfeile vermengt, dem Schmelz-processe unterwürfe. Hiebei würde sich Schwefeleisenbilden, und unter diesem das frei gewordene regulinischeBlei sich zum Korne sammlen.
Bleierze, welche das Blei im oxydirten Zustande ent-halten, oder auch beim Schmelzen gewonnene Producte,z. B. Glätte u. dgk, werden gleich mij dreimal so vielschwarzen Fluss gemengt und geschmolzen.