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Durch Schwefel vererzt kommt das Zirm im Zinnkiesvor. Die Bestandtlieile dieses Erzes sind nach Klap-roth: 34 Zinn, 36 Kupfer, 2 Eisen und 25 Schwefel.
Das Zinn wird in Europa in den Gallizischen Gebir-gen von Spanien, im Sächsisch - Böhmischen Erzgebirgegefunden, und im Böhmischen Zinngebirge. Vorzüglichergiebig aber sind die Englischen Zinngruben in den Graf-schaften Cornwall und Devon. Die Menge des von 1700bis 1800, also in 100 Jahren, in England gewonnenenZinns beträgt 4847760 Centner. Vor einiger Zeit hatman in Frankreich, im Departement von Haute Vienne,Spuren von Zinnerz angetroffen. In Asien kommt es vor-züglich auf der Insel Banca und auf Malacca, und inAmerica in Mexico zu Goanaxuato vor.
B. Proben auf Zinn.
1. Zinnprobe auf dem trocknen Wege.
Bei der Probirung der Zinnerze auf dem trocknenW ege muss man die mit weicheren Erdarten vermengtenZinnerze sogleich, die mit harten Erdarten, sowie auchdie mit Eisen- und Kupfererzen verbundenen Zinnerze,nachdem man sie geröstet hat, wodurch auch der Arsenikverjagt wurde, zu Schliech führen.
Die eigentliche Probe wird nun dadurch gemacht,dass man das Erz in einen, mit angefeuchtetem Kohlen-staube ausgesclilagenen, Decktiegel eindrückt, nachdemman es vorher mit dem Flusse vermengt hat. Der Tiegelwird oben verkittet, und vor dem Gebläse, mit massigenZublasen, 10 bis i 5 Minuten lang, bis zum Weissglü-