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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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auch ziemlich fein dadurch erhalten werden kann, unddurch öfters wiederholte Behandlungen wahrschein-lich ganz so fein und noch feiner, als auf der Capelle ge-macht werden köimte.

5. Reinigung des Silbers mittelst Oxydationund Reduction.

Da sich das Oxyd des Silbers, als eines edlen Metaljes,für sich ohne Zusatz im Schmelzfeuer reduciren lässt, dasRupferoxyd aber nicht: so hat man auch deswegen vor-geschlagen, im Kleinen das Silber dadurch zu reinigenund fein zu machen, dass man das kupferhaltige Silberin reiner Salpetersäure auflöst, die Auflösung mit kohlen-saurem Kali fällt, den Niederschlag mit reinem Wasserauswäscht, durch Fliesspapier absondert, mit dem viertenTheile gebranntem Borax in einem Decktiegel unter derVorsicht schmelzt, dass nichts Verbrennliches zum Ge-menge komme, worauf man nach dem Erkalten das re-ducirle Silber unter der Schlacke im Tiegel findet.

6. Reinigung des Silbers mittelst Solutionund Präcipitation.

Um das auf der Capelle abgetriebene Silber oder Goldvöllig rein von Kupfer zu machen, hat man auch dasSchmelzen mit Boraxsäure vorgeschlagen, das so langewiederholt werden soll, bis die Boraxsäure nicht mehrgrün gefärbt wird. Dieses Verfahren ist nicht einmal imKleinen zu empfehlen. Wo es darauf ankömmt, durch-aus, chemisch reines Silber zu erlangen, wird sich die

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