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schwer] ich und kostbar, sondern auch unzureichend sein,Gold und Silber ganz fein zu machen, weil eine gewisseMenge der unedlen Metalle durch das edle Metall vor derEinwirkung der Luft und also gegen die Oxydation ge-schützt bleiben würde. Da hingegen das Blei sich sehrleicht oxydirt und verglast, und auch andere unedle Me-talle mit grosser Leichtigkeit zerstört: so bedient man sichzum Feinmachen des Goldes und des Silbers hauptsächlichdes Blei’s.
Weil aber hierzu eine beträchtliche Menge Blei er-forderlich ist und die daraus entstehende Bleiglätte unddas Bleiglas die Oberfläche des noch übrigen regulini-schen Metall’s bald bedecken, und solcher Gestalt dasübrige Blei und die beigemischten unedlen Metalle vor derferneren Oxydation und Verschlackung schützen, undüberhaupt also bei der Arbeit hinderlich fallen würde:so nimmt man lei ziere nur in solchen Gefässen vor, wel-che in der Hitze die fliessende Glätte in ihre Zwischen-räume in sich nehmen oder einsaugen und also in so fernaus dem Wege räumen; oder, wie im Grossen, zugleichauch einen Theil durch einen am Rande des Gefässes an-gebrachten Einschnitt herauslaufen lassen. Die Erfahrunghat gelehrt, dass hierzu Gefässe aus ausgelaugter Holz-oder Knochen - Asche besonders geschickt sind. DerMangel des Alkali’s macht, dass die erstere der Verglasungin der Hitze, welche man bei der Arbeit nöthig hat, wider-steht, und auch vom Bleiglase nicht sonderlich aufgelöstwird, weil die Glätte nicht in der dazu erforderlichenMenge da ist; die Zwischenräume der Gefässe nehmenaber die dünnflüssige Glätte leicht genug in sich auf.