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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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dabei einer Reduction durch Eisen bedien! , in Europaempfahl. Nach seiner Anstalt auf der Glashütte zu Schein-nitz werden die Erze oder Hüitenproducle gepocht, ge-mahlen und gesiebt, hierauf geröstet, mit Quecksilberwarm angerieben, das Amalgam gewaschen und durch-gepresst, alsdann gegliihet, und das erhaltene edle Metall,nebst dem, was noch durch Destillation aus dem durch-gepressten Quecksilber geschieden worden, fein gebrannt.

In den Silberbergwerken von Mexico und Peru be-dient man sich fast durchgängig der Amalgamation zurAbscheidung des Silbers. Das gewöhnlichste Verfahren,welches dort befolgt wird, ist nachstehendes. Die Sil-bererze, bestehend aus gediegenem Silber, Schwefelsilber,Hornerz, Frotligiltigcrz, Antimonsilber, gemischt mitSchwefelkies, Kupferkies, Eisenoxyd, Kieselerde undKalkspatli, werden in ein sehr feines Pulver verwandelt,angefeuclitet, und auf einem mit Steinplatten gepflastertenHofe ausgebreitet. Hier mengt man sie mit 'J~ p. C. Koch-salz. Einige Tage lässt man das Gemenge ruhig liegen,nach deren Verlauf man, wenn es sich zu sehr erhitzt,gelöschten Kalle; wenn es hingegen kalt bleibt, geröste-ten Schwefelkies und Kupferkies zusetzt. Nur dann hältman die Zubereitung für gelungen, wenn eine Probe an-gefeuchtet auf die Hand gelegt, die Empfindung einerschwachen Wärme hervorbringt. Das Gemenge wirdalsdann wiederum einige Tage sich selbst überlassen,worauf man ihm das Quecksilber einverleibt. Zu demEnde breitet man auf der Masse, welche die Consistenzeines dünnen Teiges hat, das Quecksilber gleichförmigaus, und lässt es entweder von Menschen, die mit nackten