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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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Beimischungen an. Das erhaltene Korn wird nun mitdem Dreifachen seines Gewichts ganz reinen Silbers zu-sammengeschmolzen. Die erzeugte Legirung schlägt manauf dem Ambosse platt, und lässt sie wieder an, d. li. manglühet sie wieder aus in dem Maasse, wie sie sich erhär-tet, damit sie keine Risse bekömmt. Man verwandelt siehierauf in ein dünnes Plättchen, welches man nachher zueiner Rolle aufwickelt. Dieses RöRchen wird nun ineiner gläsernen Phiole mit anderthalb mal so viel Scheide-wasser, als das Silber wiegt, welches man zugesetzt hat,übergossen. Durch Wärme mittelst eines Sandbades wirddie Solution befördert. Nimmt man ungeachtet der Er-wärmung kein Zeichen einer erfolgenden Auflösung mehrwahr: so giesst man die Flüssigkeit ab, bringt von neuemebensoviel, aber stärkere Salpetersäure, als die erst er ewar, auf das Unaufgelöstgebliebene, lässt sie darübersieden und giesst sie endlich, eben so wie das erstemal, ab.Eben so verfährt man nun auch, um völlig gewiss zu sein,dass in dem rückständigen Metalle kein Silber mehr ent-halten ist und dass sich» alles Silber völlig aufgelöst habe,zum dritten Male. Man schüttelt nun das hinterbliebeneGold mit siedenden Wasser, und spült es damit so oftab, bis das Abgegossene durch Salzsäure oder Kochsalz -Auflösung nicht mehr getrübt wird. Dass die Salpeter-säure und das zum Aussiissen anzuwendende Wasser che-misch rein sein müssen, bedarf wohl kaum einer Erinne-rung. Das Gold wird nun auf der Kapelle unter der Muf-fel geglühet, wodurch es wieder fester wird, seine Farbewieder erhält und seinen Glanz. Es ist jetzt fertig undmuss nun gewogen werden.