werke des ganzen alten Continents nicht mehr als 4oooKilogrammen Gold liefern.
Das gediegene Gold ist ursprünglich in den Ur- undUebergangs - Gebirgen einheimisch 5 im aufgescliwemmtenLande ist sein Vorkommen bloss secundär. Man findetdieses Metall übrigens Läufig im Sande, besonders in demvon Gebirgsflussbetten, wo es sich, weil es der Zerstö-rung widersteht, die längste Zeit hindurch erhält. Diefeinen platten, aus dem Sande ausgewaschenen Goldkör-ner, werden Goldsand, auch Goldstaub, genannt, undes wird in den verschiedenen Goldwäschereien jährlicheine nicht ganz unbedeutende Menge davon erhalten. Essammelt sich vorzüglich in den Vertiefungen des Bodenssolcher Flüsse und in deren verschiedenen Krümmungendas Gold seiner Schwere wegen durch ein wahres natür-liches Verwaschen schon an. In Frankreich, wo dieIllione, der Doux, die Ceze, der Gerdon, die Arriege,Garonne, der Celat und zwei, in die Arriege fallendeBäche, der von Feriat und der von Benagues, zu denGoldführenden Flüssen gehören, beschäftigen sich vieleMenschen mit dem Verwaschen des Goldhaltigen Sandesund suchen sich einigen Vortheil dadurch zu verschaffen.In Deutscldand findet dasselbe z. B. an mehreren Stellendes Rheins statt. Die Ceze ist einer von denjenigen Flüs-sen, deren Sand bei gewissen Gelegenheiten das meisteGold liefert; auch sind die darin vorkommenden Flittercliendicker als die aus dem Rheine und aus der Rhone, und es giebtglückliche Tage, wo die Bauern, welche diesen Sand wa-schen, ihre Ausbeute an fünf Thalerbringen; allein es trägtsich auch zu, dass sie zuweilen fast gar nichts gewinnen.