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dass die Schmelzung gut gerailien sei, wenn die Schlackenrein, dicht und gleichartig sind, wenn sie nicht iiberge-laufen, und den Schmelztiegel nicht durchdrungen haben,wenn sie kein metallisches Korn enthalten, wenn ihreOberfläche glatt, und sich in der Mitte gleichsam in Formeines Trichters gesenkt hat. Was den metallischen Salzbetrifft: so muss er gut beisammen, völlig dicht, ohneLöcher und Blasen, und in seiner Oberfläche rein underhaben sein. Man sondert ihn genau von den Schlackenab, reinigt ihn vollkommmen mit der Kratzbürste, undbestimmt endlich mittelst der Probirwaage sein Gewicht.Wenn die Operation gut gerailien ist: so zeigt seineSchwere die Menge des Metalls an, die jeder wirklicheCenlner des Erzes bei der Bearbeitung im Grossen ge-ben wird.
Bei dem geringsten Zweifel über die Richtigkeit derProbe muss man sie wieder aufs neue vornehmen. Esist sogar noch besser, das nämliche Erz mehreremale zuprobiren. Nicht selten geschieht es, dass sich auch zwi-schen den wolligerathensten Proben kleine Differenzenfinden, und wenn man alsdann eine mittlere Probe an-nimmt: so ist man gewiss, dass man dem, was sich ausdem Erze wirklich ausbringen lässt, so viel als möglichnahe komme.
Gemeiniglich wird die Probe, wie schon erwähntworden, auf trocknem Wege angestelll; höchst selten aberfallen bei einem und demselben Erze die Proben auf trock-nem Wege gleich aus, da der verschiedene Grad desFeuers, und die davon abhängende verschiedene Wirk-samkeit der Zuschläge nothwendig andere Gehalte anzei-