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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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1. in solchen Substanzen, welche den Fluss der Ge-birgsarl befördern, wohin die Alkalien, der Borax, derFlussspalli, Glas, Glasgalle, Kochsalz u. dgl. gehören;

2 . in solchen Stoffen, welche die Desoxydation derMetalloxyde bewirken, als Pech, Fett, Kolilengesliibe,schwarzer Fluss;

3. in Zusätzen, welche sich mit den Vererzungsmit-teln, vorzüglich dem Schwefel und Arsenik verbinden,und mit diesen sich als Schlacke von dem Metalle schei-den. Hierzu dienen Alkalien, weisser und schwarzerFluss, Erden und Metalle.

Wenn man also von dem zu probirenden, und, wieoben gesagt worden ist, abgctheiltcn Erze gerade EinenCcntner abgewogen hat: so röstet man es in einem Testeunter der Muffel, man wäscht es, wenn es nötkig ist;kurz, man macht mit ihm im Kleinen eben die Operatio-nen, wie im Grossen. Man versetzt es, Je nachdem seineNatur ist, mit Zusätzen, und zwar in gehörigen Verhält-nissen. Je strengfliissiger das Er?; ist . um desto mehrmuss man von den Schmelzungsmitteln zusetzen. Manschmelzt es hierauf entweder vor dem Gebläse, oder imSchmelzofen, oder im Probirofen.

Der wichtigste Punct, gute Proben zu machen, be-steht darin, dass man alle nur mögliche Aufmerksamkeitund Genauigkeit dabei anwendet. Man kann sie hierbe^nicht weit genug treiben; denn die geringste Unachtsam-keit bei dem Gewichte, oder der kleinste Verlust der Ma-terie muss um desto eher Fehler verursachen, je grösser dieUngleichheit des Gewichts der bearbeiteten Materien ver-gleichungsweise mit dem Gewichte eben dieser Materien