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rieben, Zur Formung der Gerfasse bedient man sich einermessingenen runden ringförmigen Form, welche dieNonne heisst, füllt solche mit, etwas angefeuchteter,Holz- oder Beinasclie an, und schlägt alsdann mit eineranderen Form, welche der Mönch genannt wird, dieVertiefung hinein, worauf das geformte Gefäss, die Ka-pelle , aus der Nonne herausgedrückt wird. Um sieglätter zu machen, pflegt man sie auch mit Kläre oderfeiner Beinasche zu bestäuben. Teste sind grössere Ka-pellen, welche in eisernen Ringen mit hölzernen Mön-chen geschlagen, und mit dem eisernen Ringe in den Pro-birofen gesetzt werden.
Wo man. sich bei allen hier genannten Oefen nichtdes natürlichen, nach aerostafischen Gesetzen erfolgenden,Zuges der Luft bedient , ist man genötliigt, Gebläse anzu-wenden. Als Gebläse dienen entweder Blasebälge,oder das Baadersche Zylindergebläse, oder ein Kastenge-bläse , oder die Wassertrömmel.
Von den Blasebälgen hat man hölzerne und le-derne ; die ledernen sind viel kostbarer als die hölzernen,geben aber auch einen viel gleichförmigeren Luftstrom,können indessen ihrer Kostbarkeit wegen zu Iliitlenpro-cessen eben nicht angewendet werden. Die hölzernensind ziemlich allgemein, erfordern aber auch einen grösse-ren Kraftaufwand als die ledernen. Die hölzernenBlasebälge sind einfache oder zweifache. Dieeinfachen, welche man Einbläser nennt, sind die ge-meinsten. Bei diesen ist gewöhnlich der untere Kastenfest, und der obere beweglich. Die Hauptsache bei ih-nen ist, dass der obere Kasten an den unteren gut an-