Die Treiböfen sind rundlich gebauel, entwedermit einem festen Gewölbe, oder mit einer beweglichenHaube. Der vertiefte lleerd, welcher von Gcstiibe ge-schlagen ist, hat zwei OefFnungen für das Gebläse, eineandere für den Abfluss der Glätte oder die Glätt gosse,und auch noch wohl einen Vorder- oder Slichheerdzum Gahrmaclien. An der Seite der Treiböfen befindetsich der Windofen, welcher mit Holz oder Wasen ge-feiter!, und aus welchem durch die Bälge die Flammeüber das Metall getrieben wird. Gerade gegen diesenOfen über ist das grosse Schürloch, und nach der ande-ren Richtung, den Bälgen gegenüber, die Glättgosse an-gebracht. Die Hauben so wie die Tlniren werden durchHebel bewegt. Ausser diesen hat mau auch Treiböfen,welche Windöfen sind, und ohne Bälge betrieben werden.
Heerde werden diejenigen Arten Oefen genannt,bei denen die Form in einer Hintermaucr angebracht,und auf den ganz freien unbedeckten Gestiibehecrd undseinen Tiegel reicht. Man legt das Metall auf diese Heer-de, und bedeckt es mit Kohlen, unter denen es mit Hülfedes Balges zum Schmelzen gebracht wird. Es gehörenhieher die Galirlieerde, Schmiedclieerde u. s. w.
Der Probir- oder Cupellir-Ofen ist eine ArtReverberirofen, welcher vorzüglich zum Abtreiben deredlen Metalle, so wie auch zu anderen Arbeiten in derProbirkunst gebraucht wird. Er hat eine viereckte Ge-stalt, geht oben durch einen beweglichen Aufsatz pyra-midalisch zu, und ist mit einer Haube und Zugröhre ver-sehen , welche letztere auch verlängert werden kann.Er wird am besten von starkem, inwendig mit einer gu-