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dem schnellen Abkühlen entsteht, theils aber auch durch jede Aen-derung in der äußern Form bestimmen, worüber noch keine genauenRegeln bekannt sind.
Po tariertes Licht, das vom blauen Himmel auS-geht. — Biot's Vorschlag zur Vergleichung derFarben.
Endlich zum Schluffe dieser weitläuftigcn Mittheilungen überdie Polarisirung des Lichtes will ich nur noch zwei Bemerkungenanführen, die erste betrifft die Polarisirung des vom blauen Him-mel zurückgeworfenen Lichtes. Zch habe immer das Licht weißerWolken als auf den ersten Spiegel unsers Instrumentes fallcno,verlangt, weil dieses Licht noch keine ursprüngliche Polarisationbesitzt, läßt man dagegen Licht vom blauen Himmel auffallen,so findet man in diesem meistens, schon Spuren von Polarisation,ehe cs noch den Spiegel trifft. Man kann dies leicht wahrnehmcn,indem man ein dünnes Gypsblättchen so hält, daß das vom blauenHimmel kommende Licht durch dasselbe gehen muß, ehe es denersten Spiegel erreicht; steht man dann ungefähr in der Richtungdes Polarisationswinkels in diesen ersten Spiegel, so ist das Bilddes Gypsblättchcns darin farbig zu sehen, welches nicht der Fallwäre, wenn ein unpolarisirtes Licht durch den Gyps auf den erstenSpiegel gefallen wäre. Eben so geben auch die geglühten Glas-platten in der vorhin angegebenen Lage gehalten, im ersten Spiegelgesehen, die Secbek'schen Figuren, und diese Erscheinungen sindungleich, je nachdem man die Strahlen von verschiedenen Punctendes Himmels, mehr oder minder der Sonne entgegengesetzt, in denSpiegel fallen läßt.
Die zweite Bemerkung betrifft Biot's Vorschlag zu einemFarbcnmaaße. Die Polarisation des Lichtes bietet uns erstlich einMittel dar, die farbigen Körper von ihrem Spiegelglanze zu be-freien, und daher ihre Farben reiner hervortretend zu zeigen, wieSie sich aus der vorigen Vorlesung erinnern werden; aber zweitensgeben auch Gypsblättchen von genau bestimmter Dicke immergleiche Farben in den vorhin betrachteten Versuchen, und diesekönnen daher zu strenge vergleichbaren Farben-Angaben dienen,mit denen sich die Farben der natürlichen Körper in den meisten
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