Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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dians eines gewöhnlichen, aber auf der Hintcrseite geschwärztenGlases; durch dieses Uebcrzichcn der Hinterflächc mit schwarzerTusche oder einem ähnlichen Stoffe raubt man dieser die Fähig-keit, das Licht zu rcflectircn, erhält so die Strahlen bloß vonder Vorderseite, und wird nicht durch die jenseits des Glases liegen-den Gegenstände gestört. Hier zeigen sich nun folgende Erscheinun-gen. Fallt von einer Lichtflamme der Strahl aus eine solche Spie-gclplatte, so wird er bekanntlich bei jedem Einfallswinkel rcflectirt iaber dieser reflcctirte Strahl ist nicht immer fähig von einer ebensolchen zweiten Spiegelfläche abermals zurückgeworsen zu werden,sondern wenn der Strahl eine Neigung von 34 Gr. gegen die ersteSpiegelfläche hatte, so kann inan die zweite Spiegelfläche so stellen,daß er gar nicht rcflectirt wird. Um den Versuch anzustellcn,dient am besten die von Biot angegebene Einrichtung. Manläßt 144.) auf einem Gestelle mehrere parallele Ringe 6,11,lg, so an einander befestigt ausstcllen, daß sie ein offenes Rohr bil-den, oder daß ihre Mittelpuncte in grader Linie liegen. An dem Ver-bindungsstücke dieser Ringe ist bei 6 ein Gradbogen 014 fest ange-bracht und ein Spiegel von der vorhin erwähnten Art ist an k sobefestigt, daß er sich um I', den Mittelpunkt des Kreisbogens,drehen laßt. Diesem Spiegel gicbt man die Neigung von 34 Gr.gegen die Axe der Röhre, und stellt die Flamme so, daß ein bei 0stehendes Auge sie in der Mitte der Röhre im Spiegel steht. In demersten Ringe O ist ein beweglicher Ring, der sich nämlich in der Fassung0 um die gemeinschaftliche Axe des Rohres drehen läßt, mit diesemist ein Gradbogen verbunden und ein um dessen MittelpunktI< beweglicher Spiegel 1< U. Stellt man nun auch diesen auf 34Gr. das heißt so, daß der durch die Axe des Rohres gehende Strahl34 Grad mit der Ebne des Spiegels macht, so ist alles zu demVersuche vorbereitet. Da der Ring k und mit ihm der Spiegelum die Axe des Rohres gedreht werden kann, so wollen wir denVersuch mit derjenigen (aus dem Rande des bei 0 befindlichenKreises bemerkten) Stellung ansangen lassen, wo beide Spiegelparallel sind; sieht man bei dieser Stellung des Spiegels von kher in denselben, so erblickt man die gespiegelte Lichiflamme, näm-lich ihr im ersten Spiegel dargestclltes Bild im zweiten Spiegel,ohne etwas Ungewöhnliches zu bemerken; aber schiebt man nun den