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2 (1831)
Entstehung
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doch immer grade fort, da auch die hier statt findende Lage der Arefür ihn keine Acnderung hcrvorbringt; aber derjenige Theil desStrahles, der einer ungewöhnlichen Brechung fähig ist, leidet hiereine andre Brechung und geht fo wie 60 , Zo, zeigen, fort.Der Strahl I, O tritt ungebrochen hervor und gelangt zum Auge?, der Strahl und ebenso 6 kl leiden eine neue Brechung undder crstere gelangt in I' zum Auge. Wenn der Gegenstand I, weitentfernt steht, so sind I-§, Iz Strahlen, die von einerlei Punkteausgehcn, und das Auge in ? sieht also den Punct 6 verdoppeltund die beiden Bilder um den Winkel von einander entfernt.Dieser Winkel ist bei bestimmter Beschaffenheit des Prismcrs immergleich; er kann aber dennoch zu Abmessung der scheinbaren Größeeines im Fernrohr gesehenen Gegenstandes dienen. Zu diesemZwecke stellt man (^ig. 137.) das Doppelprisma /VI! zwischen dasObjektiv !i l und den Brennpunkt k, um statt eines Bildes imBrennpunkte zwei Bilder hccvorzubringcn; diese Bilder werdenallemal in der Gegend des Brennpunktes entstehen, und destoweiter aus einander gerückt sein, je weiter das Doppelprismavom Brennpunkte k entfernt ist, indem die übereinstimmendenPuncte k', k beider Bilder so liegen, daß der Winkel immerderselbe ist. Stellt man also das Prisma so, daß beide Bilder sichberühren, so laßt sich aus dem bestimmten Abstande des Prisma'svom Brennpunkte die wahre Größe des Bildes, also die scheinbareGröße des Gegenstandes, herlciten.

Diese Mikrometer werden gewöhnlich aus Bergcrystall ge-wacht, der in der Hauptsache gleiche Eigenschaften besitzt, und insehr reinen Ccpstgllen vorkömmt.

Doppelte Brechung durch mehr als einen Crystall.

Wenn man nach der Kenntniß der bisher betrachteten Erschei-nungen die Frage aufwücfe: Was wird erfolgen, wenn jener ausdem einen Doppelspathc hervorgegangcne in zwei Strahlen zerspal-tenc Strahl auf einen zweiten Doppelspath fallt? so scheint cskönne man nur zweierlei vermuthen, entweder daß jeder dieserStrahlen sich wieder ebenso wie bei dem ersten Crpstalle verhalte,oder daß die einmal erfolgte Spaltung gar nicht zum zweiten Male