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beide fallen in den Hauptbogcn und sind zu schwach, um sich dortkenntlich zu machen; der grüne Bogen der ersten oberen grünenSonne liegt Grad, der zweiten oberen grünen Sonne etwa2 Grad unter vä, also beide schon außerhalb des Hauptbogens beiAli; die violetten Vogen liegen I,! Grad und 2 s, Grad unter demvioletten Bogen; und cs ist also der erste grüne Bogen unter demvioletten Hauptbogen kenntlich, der erste violette Dogen unter demersten grünen; der zweite grüne nahe unter dem ersten violetten,der zweite violette noch tiefer. Sieht man dagegen auf die unter-halb der Sonne stehenden Theile des Hofes, so geben diese Neben-bogen oberhalb des Hauptbogens den ersten rothen I Grad überab, den ersten grünen IsGrad über v<I, den ersten violettenGrad über ok, den zweiten rothen Grad über ab, den zweitengrünen 2 Grad über o6, das ist I Grad über ab, also mit demersten rothen zusammenfallend, wodurch beide unkenntlich werden,den zweiten violetten finden wir 2'- Grad über e k mit dem erstengrünen zusammcnfallcnd. Und so wie hier ungefähr der zweitegrüne Bogen den ersten rothen zerstört oder unkenntlich macht, sofindet es für den dritten grünen und zweiten rothen Bogen wiederstatt. Es ist also ein guter Grund vorhanden, warum oben keinNebcnbogcn sich zeigt, statt daß unten allenfalls nur der rothedritte Nebcnbogcn sich mit dem ersten violetten mischen könnte,woraus wegen des allmahlig schwachem Lichtes der entfernterenHöfe kein völliges Zerstören hervorgehcn kann. So schiene sich alsodas Entstehen von zwei inner» Nebenbogen aus Grün und Violettgut'zu erklären, wenn bloß oberhalb und unterhalb der Sonnejene Theile der Höfe vorkamcn; da statt dessen aber ganze farbigeRinge angenommen werden müssen, so sollten sich eigentlich un-zählige, sowie gb, ib, I-u, sich in einander verlausende grüneBogen und ebensolche violette Bogen bilden; es scheint mir ganzrichtig, daß der vereinte Glanz derselben einen mit e k gleichlaufen-den Bogen bildet. Der einzige Umstand, der unerklärt bliebe, wärealso, warum diese Nebcnbogcn sich nicht ganz bis zu dem unterenTheile des Regenbogens herab erstrecken.
Doch da diese Erklärung der Erscheinung noch von andernPhysikern nicht geprüft worden ist, so überlasse ich es Ihnen, zubeurtheilcn, ob sic Beifall verdient.