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2 (1831)
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dem sehr schmalen Kegel Flip abschneidct, nur klein sein, und diegeringe Unvollkommenheit des Bildes im Auge, die daraus entsteht,scheint keine erheblichen Nachthcile zu bringen, obgleich cs wahr-scheinlich ist, daß wir noch scharfer zu sehen im Stande waren,wenn diese geringe Undeutlichkeit des Bildes nicht da wäre *).

Um diesem Nachtheile bei Vergrößerungsgläsern vorzubcugen,hat man eine einsarbige Beleuchtung vorgeschlagcn. Sie sehennämlich leicht ein und die weitere Folge späterer Betrachtungen wirdcs noch mehr bestätigen, daß bei völlig einfarbiger Beleuchtung dieGegenstände auch nur die dieser Farbe entsprechenden Strahlen aus-senden können, wodurch dann die Zerstreuung der Farben ganzwegfällt. Ein andres Mittel zur Abhülfe wäre bei einfachen Linsen,einen durchsichtigen Körper aufzusuchen, der keine allzu ungleicheBrechung der verschiedenen Strahlen gäbe, und in dieser Hinsichthaben die Microscoplinsen von Saphir, die man jetzt anwendct,einen Vorzug, indem der Saphir das Licht etwas stärker brichtals Glas und daher bei gleichen Oberflächen eine kürzere Brenn-weite gicbt, aber das Licht weniger zerstreut als Glas und daherweniger Undeutlichkeit wegen der Farben giebt. Diese Saphirlinsen,so wie Pritchards Diamantlinsen, welche eine sehr kurze Brenn-weite bei mäßiger Krümmung der Oberflächen haben, scheinen unterden einfachen Linsen in dieser Hinsicht am brauchbarsten zu sein.

Achromatische Prismen. Achromatische Linsengläser.

Aber eine weit entschiednere Abhülfe der Farbcnzcrstreuunggewähren die zusammengesetzten Objectivgläscr, die man bei Ver-größerungsgläsern so gut wie bei Fernrohren anwendct. Ehe ichvon diesen rede, muß ich auf einige Augenblicke zu Newton und

*) Obgleich es gewiß ist, daß das Auge nicht ganz achromatischist, so scheint mir doch die Frage, ob nicht auch in dem innern Baudes Auges noch ein Mittel zu Verminderung dieser Farbcnzerstrcuungangebracht ist, noch nicht ganz entschieden. So viel ist gewiß, daß derNachtheil der Farbenzerstreuung im Auge sehr geringe ist; mich dünktgeringer, als man nach der oben angegebenen Betrachtung zu erwar-ten berechtigt wäre. Ob hier nun die Mischung der in die Retina ein-dringenden Strahlen oder was sonst den Nachthcil vermindert, kann ichnicht entscheiden.