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geneigte, aufwärts gehende Richtung cm. Wenn man genau dieHöhcnwinkcl, unter welchen ein entfernter Gegenstand erscheint,abmißt, so findet man in der That, daß die Ncfraction zuweileneine Herabwarts gehende ist, und daß dieses zu den Tageszeitenstatt findet, wo die Erde am meisten erhitzt ist. Hiemit verbindetsich nun in völlig ebenen, durch gar keine Hügel unterbrochenenGegenden eine Verdoppelung der Gegenstände. Wenn nämlich 4ein Gegenstand ist, der sich schon hoch genug über der Erde befin-det, um den Schichten großer Erhitzung nicht mehr anzugehören,so kann der Lichtstrahl .4 L, in ziemlicher Höhe über der Erde fort-gehend, mit geringer Brechung nach II gelangen; die grade Linie4L (LiA. 82.) kann diesen Lichtstrahl vorstellen. Aber offenbargelangen von 4 aus auch Lichtstrahlen in die tieferen Schichten, undda sie dort, vorzüglich in der Gegend v, in der erhitzten, verdünn-ten Luft vom Perpendikel abwärts gebrochen werden, so nehmen sieihren Weg wieder aufwärts, und es ist möglich, daß ein zweitervon 4 kommender Lichtstrahl 41) L nach L gelangt, so daß einAuge in L den Gegenstand 4 doppelt sieht, so wohl in der natür-lichen Richtung L4, als in der viel niedrigeren Richtung LI).Beide Lichtstrahlen sind offenbar gleich gut geeignet den Punct 4sichtbar zu machen, und dieser zeigt sich daher verdoppelt. Ebendas findet für die nahe an 4 liegenden Puncte statt; aber dabei be-merkt man das Ausfallende, daß im unteren Bilde, oder in derdurch den Strahl I)L hervorgebrachtcn Erscheinung, die höherenPuncte a des Gegenstandes tiefer hinab erscheinen. Es ist nämlichnicht schwer zu beweisen, daß ein von -r kommender Lichtstrahl tieferin die verdünnten Schichten bei DL eindringcn muß, um zur ho-rizontalen und zur aufwärts gehenden Richtung zu gelangen, daßaber auf einem solchen Wege auch von n ein zweiter Lichtstrahl nachL gelangen kann und der Gegenstand 4 n nun zum zweiten Male,so als ob er in der durch Lk bestimmten Nichtungumgekehrt stände,erscheint.
Durch eben die Betrachtungen, die wir früher einmal an-wandten, um zu zeigen, daß von der unter dem Prisma liegendenSchrift dem Auge nichts sichtbar wird, wenn das Auge so steht,daß es die volle Reflexion der Lichtstrahlen von der unteren Seiten-