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diesen auf die Linse fallenden Strahlen, deren Menge man ausder Größe und Entfernung der Linse berechnen kann, sind nur 4gin dem Bilde ad angekommen, und so hat man alles, was zu Be-rechnung der Erleuchtung in ad erforderlich ist, nur die Weiße desPapieres .4 L nicht. Ecgiebt nun das Experiment die Größe derErleuchtung in ad derjenigen gleich, welche die Tafel dv unmit-telbar erhält, so findet man, wie viele der auffallenden Strahlendas Papier AL zurückgiebt, oder welche Weiße dieses hat. Lam-bert findet, daß nur F der Strahlen, selbst vom weisesten Pa-piere, zurückgeworfen werden, — eine Bestimmung, die wohlnicht weit von der Wahrheit entfernt sein kann.
Das Auge.
Der Gebrauch dieser Linsengläser ist ein sehr vielfacher, aberehe ich angeben kann, wie sie uns dienen, besser zu sehen, deut-licher zu sehen, die Gegenstände vergrößert zu sehen, muß ich daswunderbare Organ, wodurch wir überhaupt sehen, beschreiben. —Wodurch wir sehen! — ohne welches alle diese ErscheinungendesLichtes nicht für uns da wären, ohne welches die Verbindung mitder Außenwelt fast auf die Entfernung, welche unsre Hand erreicht,beschränkt, und selbst die regste Thatigkeit unscrs Geistes gehemmtwäre. O Glück des Sehens! — So wenig es dem ernsten Fort-schreitcn eines wissenschaftlichen Vortrages angemessen sein mag,Empfindungen auszusprcchen, so ist doch der Gedanke, was alleswir dem Auge verdanken, ein zu wichtiger und großer, um ihmnicht einige Augenblicke zu widmen. Selbst der Blinde lernt nichtganz die Noth und Beschränktheit kennen, die uns drücken würde,wenn wir der Augen ganz beraubt wären, denn fremde Augen,mögen sie auch nur einen geringen Theil dessen ersetzen, was ihmfehlt, sehen doch für ihn. Selbst die dunkelste Nacht giebt unsnur in den seltensten Fällen auf wenige Augenblicke einen Begriffvom Nichtsehen, und doch klagen wir, daß die Nacht keines Men-schen Freund ist, daß tausend Gefahren uns, von uns unbemerkt,bedrohen können, denen wir durch Klugheit oder Entschlossenheitam Tage leicht entgehen würden, wenn wir sie nur wenige Augen-blicke vorher sähen. Ein einziger Blick führt uns unzählige neueVorstellungen zu. Ein einziger Blick bestimmt unfern Entschluß