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lcnkung von der ursprünglichen Richtung die geringste ist. Dererleuchtete Raum I, rückt LU.) bei der Drehung des Pris-ma's herauf oder herab; aber die tiefste Stellung 1 erreicht er dann,wenn der im Innern des Prisma's fortgehende Lichtstrahl die Sei-tenflächen unter gleichen Winkeln trifft, und wenn man diese Stel-lung des Prisma's erreicht hat, so kann man etwas weiter fortoder etwas zurück drehen, ohne die Lage des Bildes merklich zuändern.
Diese Lage ist auch für genaue Bestimmung der Brechung dievorteilhafteste, weil, wenn man den Winkel des Prisma's unddie Ablenkung des Strahles kennt, wegen der Gleichheit beiderBrechungen, die Größe der Brechung an jeder der beiden Flachenso leicht bestimmt wird. Die beste Art, diese Starke der Brechunggenau abzumcffen, ist die von Fraunhofer angewandte, woeine sehr entfernte Lampe, die so verdeckt war, daß nur durch einekleine Peffnung -L das Licht aus das Prisma siel, (6>A. LI.) denStrahl /LII auf dieses sandte, das Prisma aber nahe vor einemFernrohre stand und so gestellt wurde, daß der Lichtstrahl imFernrohr nach I, zu ins Auge kam. Wenn nun dieses Fernrohrauf einem cingctheiltcn Kreise befestiget ist, und man auf der Grad-theilung des Randes so wohl die'Richtung des gebrochenen
Lichtstrahles als die Richtung der Linie 6eL ablieset, so laßt sichmit Hülfe der mehrere hundert Fuß betragenden Entfernung 6^und der nur wenige Zolle betragenden Entfernung 6II, die Großeder Brechung mit einer vollkommenen Genauigkeit finden. DiesesMittel, die Starke der Brechung oder das Maaß des Brechungs-Verhältnisses zu finden, ist besonders bei den verschiedenen Glas-Arten wichtig, weil wir für sie, um sie zu guten Fernrohren an-zuwendcn, die Brechung in hohem Grade genau kennen müssen;aber anwendbar ist cs bei allen Substanzen, die sich zu Prismenvon hinreichender Größe schleifen lassen. Selbst für flüssige Körperist diese Methode brauchbar, nur muß man dann ein Prisma ausfest verbundenen Glasscheiben, um die Flüssigkeit hineinzubringen,besitzen, oder die in der Höhlung (I?iZ. 62.) enthaltene
Flüssigkeit mit zwei Glasplatten eLL, 6V, so daß keine Luft ir-gendwo übrig bleibt, verschließen, und den Winkel (etwa mit Hülsedes Reflexions-Winkelmessers) abmessen, welchen diese mit einem-