Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
78
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ff ff entsprechende Bild in ül, (nämlich so weit hinter der noch Rverlängerten ffff, cilS ^ vor derselben liegt, ^ül) unddos Auge in ff sieht die Bilder auffallend weiter aus einander ge-rückt , als cs in 0, o, der Fall war. Wir bemerken diese un-gleiche Fortrückung der Bilder sehr ost in unsern Spiegeln. Derscheinbare Abstand beider Bilder von einander laßt uns zugleich überdie Dicke des Spiegels urtheilcn, indem ein ganz nahe an derOberfläche des Spiegels gehaltener Gegenstand uns sein erstes Bildunmittelbar hinter der Vordcrfläche, sein zweites Bild aber um diedoppelte Dicke des Spiegels hinter der Vorderfläche zeigt. Wir-schen in unsern gewöhnlichen Spiegeln mehr als zwei Bilder; dennwenn ein in 8 von der Hinterseite (ffi§. 30.) reflectirter Strahldie Vorderseite 6 erreicht, so dringt er zwar größtentheils hervor,wird aber auch zum Theil nach 1) und von l) wieder nach O zu-rückgeworsen; das Auge O sieht daher außer den beiden ersten Bil-dern ff, ff, noch ein drittes Bild nach der Richtung Ol) unddurch wiederholte Zurückwerfung von beiden Oberflächen sogar nochmehrere Bilder.

Erscheinungen bei der Verbindung zweier Spiegel.

Die wiederholte Zurückwerfung des Lichtes zeigt sich noch viel-facher bei mehreren Spiegeln. Wenn zwei Spiegel parallel sind,wie L8, 61) (ffi§. 31.) und ein Licht 6 sich zwischen beiden be-findet, so sieht man nicht allein das gewöhnliche Bild I, welchesebensoweit hinter dem Spiegel liegt, als 6 vor dem Spiegel, son-dern das Bild ff aus dem andern Spiegel giebt uns ein neuesBild ln im ersten Spiegel, und es ist ffff ffff, ff ffff ln;ebenso giebt 1 ein zweites Bild im zweiten Spiegel ffn und dadurchein drittes Bild ffv im ersten Spiegel und so weiter; jedes dieseraus mehrmaliger Reflexion entstandenen Bilder ist schwächer, jeöfter sich die Zurückwerfung wiederholt hat, weil bei jeder Reflexionnicht alles Licht zurückgcworfcn wird; man sieht daher nicht alleindie immer entfernteren Bilder auch kleiner, sondern zugleich vonmatterem Lichte, und erkennt selten mehr als sechs oder acht Lichter.Auf eben diesen wiederholten Zurückwcrfungen beruhen die Erschei-nungen im Winkelspiegel und im Caleidoscop. Wennman zwei ebene Spiegel 6e^, 68, (ffiz. 32.) unter einem