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2 (1831)
Entstehung
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grade anzusehen ist; doch davon kann erst bei den elektrischenPhänomenen die Rede sein.

Alle diese einzelnen Umstande und selbst die genauesten Be-stimmungen allee Umstande, die bei der Auflösung Vorkommen,geben uns nur wenig Aufschluß über das Wesen dieses Processes.So offenbar cS ist, daß hier die kleinsten Thcile der Körper mitvieler Gewalt auf einander wirken, so bleibt uns doch die Art, wiesie sich so innig vereinigen, wie sie einander ganz zu durchdringenscheinen, und wie dadurch die Natur des neuen Körpers so ganzanders bestimmt wird, endlich wie sie bei dieser innigen Vereinigungdoch noch immer trennbar bleiben, und unter gehörig angeordnetenUmstanden wieder einzeln hervortceten, sehr dunkel. Die atomi-stische Ansicht, welche den Körpern eine weit über die Grenzenunserer sinnlichen Wahrnehmung hinaus gehende Theilbarkeit bei-legt, kann uns zwar zu einer Verdeutlichung dieser Erscheinungdienen, aber die Unsicherheit, ob wir das, was die Grenzen unserersinnlichen Wahrnehmung überschreitet, richtig ansehcn, wird wohlnie gehoben werden. Stellen wir uns indeß die Körper als in ihrefeinsten Thcilchcn zerlegt, und nun das eine Thcilchcn des einenKörpers mit einem, zwei oder mehr Thcilchcn des andern fest ver-bunden vor, so könnte unserer Wahrnehmung der neue Körperallerdings als ein gleichförmiger, von beiden vorigen ganz verschie-dener Körper erscheinen, weil diese Verbindung ungleichartigerThcilchcn weit über die Grenzen dessen hinausliegt, was wir nocherkennen. Bei dieser engen Verbindung bliebe aber dennoch dieEigcnthümlichkeit der einen Materie wahrhaft ungeandert, obgleichdas vereinte Wirken zweier Materien auf unsere Sinne uns nichtmehr gestattet, jene Eigcnthümlichkeit wahrzunchmcn; die dochimmer nur neben einander liegenden, wenn gleich durch starkeAnziehungskräfte an einander geknüpften Bcstandthcile bliebenimmer fähig, einzeln wieder in neue Verbindungen cinzugchcn,sobald stärkere Kräfte als die, welche die vorige Verbindung erhiel-ten, dazu Veranlassung gäben. Wenn wir es uns so denken, soist cs zwar freilich möglich, daß wir in unstrm Schließen von demBekannten auf das Unbekannte irren; aber doch scheint cs immerder am wenigsten unsichere Weg in der Naturfocschung zu sein,wenn wir die Erscheinungen unter sinnliche Vorstellungen bringen,