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die Oberfläche des Wassers gebracht hat, so bleiben sie ganz ruhig,weil diese Auflösung sich der Oberfläche mit solcher Gewalt bemäch-tigt hat, daß sic nicht sic einer andern Substanz frei läßt.
Bei einigen Versuchen zeigen sich diese Bewegungen, die ausdem Zurücktreiben einer Substanz auf der Oberfläche einer andernentstehen, noch auffallender. Wenn man einen Tropfen Baum-Oel auf Wasser fallen läßt, so daß er nur alsein kleiner Kreis,nicht zu weit ausgcbreitct, auf demselben schwimmt, so sieht man,daß dieser sich erheblich ausbreitct, wenn man einen Salmiakgcist-tropfen, der an einer Glasröhre hängt, von oben herab demselbennähert; zieht man den Salmiaktropfen, ehe er das Ocl berührthat, wieder zurück, so nimmt das Oel seine vorige Gestalt wiederan, und man kann cs so abwechselnd mehr ausgcbreitct, oder mehrzusammcngezogen erhalten. Ein andrer Versuch, den Eorradoriangicbt, der mir aber nicht so auffallende Erfolge zu geben scheint,ist der, daß man Korkstückchcn stark mit Ocl eingericbcn auf demWasser schwimmen läßt, und ihnen einen Tropfen Salmiakgeistauch nur nähert, ohne das Wasser zu berühren. Sie gerathcn ineine unregelmäßige Bewegung, zurückgestoßcn von den Dämpfendes Salmiaks, und zeigen allerdings diese Bewegung deutlich genug,jedoch nicht gerade auffallend lebhaft. Diesen Bewegungen ganzähnlich sind nun die, in welche man Kamphcrstückchcn gerathcnsieht, wenn sie auf ganz reinem Wasser schwimmen. Bringt mannämlich kleine zerbröckelte Kampherstückchen auf Wasser, so gerathcnsie, als ob sic belebt wären, in die mannigfaltigsten Bewegungen,sie drehen sich, sie stoßen sich ab und so ferner. Legt man einStückchen Kampher auf einen nur sehr dünne mit Wasser bedeck-ten Teller, so vertreibt cs das Wasser um sich herum, weil, wieCorradori wohl ganz richtig behauptet, die aus dem Kampherhcrvorgehende ätherische Substanz sich der Oberfläche des Gefäßesbemächtigt und sie dem Wasser entzieht. Ebenso nun, wie hierdiese im Kampherdunste sich anlcgcnde Substanz das Wasser vondem Besitze der Oberfläche des Gefäßes vertreibt, so scheint die Ver-breitung der Kampherthcilchen, die sich dem Wasser beimischcn,jene Bewegung der Kamphcrstückchcn, deren Ausflüsse diese Be-deckung bewirken, hervorzubringen, und diese Bewegung wird of-fenbar dadurch befördert, daß die an jedem Spitzchcn am lebhaft