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Übersichtliche Darstellung des Preußischen Staats-Rechts nebst einer kurzen Entwicklungs-Geschichte der Preußischen Monarchie
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Dresden, in welchem dem Könige der Besitz, VonSchlesien, unter Garantie Englands und des deut-schen Reiches, bestätigt, von ihm dagegen Franz I.als rechlmäfsiger Kaiser anerkannt ward. FriedrichsStaaten erlreueten sich jetzt einer eilfjährigen Ruhe.Bei aller seiner Sorge für die innere Organisation bliebihm doch nicht verborgen, dals Maria Theresia aufMittel sann, ihm Schlesien wieder zu nehmen, und dieandern Mächte feindlich gegen ihn zu stimmen. Ererhielt Nachricht von dem Bündnisse Rufslands, Sach-sens und Oestreichs gegen ihn. Friedrich II. sclilofsden 16. Januar 1756 ein Bündnifs mit England, undverstärkte seine Armee bis auf 160,000 Mann. DerKönig liefs mehrmals in Wien nach den Gesinnungendes dortigen Hofes gegen ihn fragen, da er indessenkeine bestimmte Antwort erhielt, so liefs er am 29.August 1756 seine Truppen in Sachsen einrücken. Esbegann der dritte schlesische (siebenjährige) Krieg.Der König besetzte im September Dresden, und fandin dem dortigen Archive die Original-Urkunden desBündnisses gegen ihn. Auch Frankreich, Schwedenund viele deutsche Reichsfürsten traten demselben bei.Am 29. Januar 1757 hatte die Reichsversammlung,durch Maria Theresia bewogen, den Reichskrieg ge-gen ihn beschlossen »). Nur England, Hannover, Braun-schweig und Hessen-Kassel waren auf seiner Seite in demungleichen Kampfe, den demungeaclitet seine glänzen-den Feldherrntalente ohne Länderverlust und selbst ohneSchulden zu beendigen vermogten. Friedrichs II. gro-fse Eigenschaften bewährten sich in einer Reihe bluti-ger Schlachten, glücklich ging er aus den Gefahrenhervor, die ihn und sein Reich bedroheten. Dem Frie-den mit Rufsland am 5. Mai 1762, und mit Schwedenam 22. desselben Monats folgte am 15. Februar 1763