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unterstützte Friedrichs Wunsch, seinem Hause die kö-nigliche Würde zu verschaffen. Nach dem RyswikerFrieden 1697 machte Brandenburg bedeutende lliiH's-gelder-Forderungen, welche Ocstrcich nicht realisivenkonnte; aufserdem hoffte man auf die Hülfe des Kur-fürsten bei dem vorauszusehenden spanischen Sucees-sionskriege. Der Kaiser Leopold I. erkannte ihn da-her am 16. November 1700 als König von Preu-fsen an. Friedrich publicirte durch das Maniiest vom16. Dec. desselben Jahres die Annahme der Königs-Würde und setzte am 18. Januar 1701 zu Königsbergzuerst sich, dann seiner Gemahlin, selbst die Kroneauf. Da der westliche Tlicil von Preufsen den Polengehörte, so nannte sich Friedrich I.: König in Preu-fsen. Noch in demselben Jahre wurde er von Frie-drich August von Sachsen, Rufsland, Holland, England,Dänemark, der Schweiz und den Fürsten des deut-schen Reichs, mit Ausnahme von Baiern und Köln,anerkannt. Der König vermehrte sein stehendes lloerbis auf 40,000 Mann und gab dem Kaiser im spani-schen Successionskriege die versprochenen Hülfstrup-pen. Er nahm 1702 die Grafschaften Mörs und Din-gen ß) in Besitz, kaufte im folgenden Jahre von demGrafen Sohns-Braunfels die Grafschaft Teklenburgfür 300,000 Thaler und nahm die Grafschaft Mansfeldgemeinschaftlich mit Sachsen in Sequestration. Ncuf-chatel und Valengin fielen in demselben Jahre andas Haus Brandenburg.
Friedrich stiftete 1694 die Friedrichs-LTniver-sität zu Halle, 1696 die Akademie der Maler- undBildhauerkunst und 1700 die Societät der Wis-senschaften b) zu Berlin. Er erbauetc die Frie-drich s s t a d t, stiftete das grofse W a i s e n h a u s in Berlinund legte den Grund zum Armendirectori u m, versehe-